Jetzt spenden!

Eine Solarheizung für die Benediktinerinnen in Zhytomyr

Februar 2017
Europa Bauhilfe

Bitter kalt kann der Winter in der Ukraine werden. Aber die Energiepreise steigen ständig, und Gas und Heizöl werden immer teurer. Besonders hart trifft es die Ordensfrauen, die ohnehin ein Leben in Armut führen. Schwester Klara von den Benediktinerinnen in Zhytomyr schreibt uns: „Wir versuchen zurechtzukommen, so gut es geht, aber jetzt wird es immer klarer, dass wir es ohne die Hilfe unserer Wohltäter nicht schaffen.“

Schon im vergangenen Winter hatten die Schwestern sich von der Gasversorgung abgemeldet, weil sie angesichts der steigenden Preise nicht mehr dafür aufkommen konnten. Stattdessen begannen sie mit Feuerholz zu heizen. Auch das Holz müssen sie kaufen, aber es ist immerhin um die Hälfte billiger als das Gas. Dennoch: Es funktioniert schlecht, denn die ganze Wärme wird von der Heizungsanlage absorbiert, so dass es kaum möglich ist, zusätzlich auch noch Wasser zu wärmen. Die Schwestern haben also nur kaltes Wasser. Wollen sie dennoch Wasser erwärmen, dauert es sehr lange, und viel Wasser wird verschwendet, bis endlich angewärmtes Wasser aus der Leitung kommt.

Eine Solaranlage würde hier Abhilfe schaffen und günstig Wärme erzeugen. Aber eine solche Anlage muss zunächst angeschafft werden. Für die Schwestern ist das eine zu große Investition. Daher haben sie uns um Hilfe gebeten. Wir möchten ihnen mit 14.000 Euro helfen, damit sie im Winter nicht mehr frieren müssen und warmes Wasser haben.

(Foto: Pawel Waligora/KIRCHE IN NOT)

Spendennummer: 438-06-19

Krim: Die Armut ist näher als man denkt

Ein gemeinsamer Sommerurlaub ist für viele Familien auf der Krim in Anbetracht ihrer finanziellen Situation nur ein Wunschtraum. Sobald in den Schulen Ferien sind, müssen viele Kinder ihre Zeit auf der Straße verbringen, während die Eltern den Lebensunterhalt verdienen. Um Kindern und Jugendlichen in Regionen, wo Christen unter schwierigen Bedingungen leben, eine sinnvolle Beschäftigung und...

» weiterlesen

KAMERUN: Wie sich die gesellschaftliche Krise auf die Seelsorge der Diözese Buea auswirkt

In den englischsprachigen Regionen im Nordwesten und Südwesten Kameruns verschärft sich die gesellschaftspolitische Krise immer weiter. Besonders stark davon betroffen ist die Diözese Buea. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) laut Berichten von Partnern vor Ort. Nach Schätzungen lokaler und internationaler Menschenrechtsorganisationen wurden in der...

» weiterlesen