Ein Boot für die Seelsorge im Amazonasgebiet

Mai 2017
Amerika Motorisierung

Die katholische Gemeinschaft „Mar a Dentro“ („Hinaus aufs Meer“) unterhält ein Zentrum in der Stadt Belem in Nordbrasilien. Dort veranstaltet sie Gebetstreffen, lädt zur Eucharistischen Anbetung ein, bereitet Jugendliche auf die Firmung und junge Paare auf das Sakrament der Ehe vor. Sie betreut zudem 60 Kinder und bietet psychologische Beratung an. Aber die Mitglieder der Gemeinschaft bleiben nicht nur in der Stadt: Getreu den Worten, die Jesus an Petrus richtete: „Fahr hinaus auf den See!“(Lk 5,4), auf die sich der Name der Gemeinschaft bezieht, kümmern sich ihre Mitglieder seit neun Jahren um Menschen, die im Amazonasgebiet im Norden Brasiliens an den Ufern der Flüsse und auf Flussinseln im Urwald leben. Ihre Dörfer sind nur per Boot erreichbar.

Durch ihr Apostolat sichert die Gemeinschaft eine kontinuierliche Präsenz der Katholischen Kirche in dem nur schwer zugänglichen Gebiet. Die Menschen, die dort leben, sind in jeder Hinsicht bedürftig. Sie brauchen seelsorgliche Begleitung, seelische und materielle Hilfe, Beratung und Beistand in vielerlei Nöten. Durch die Besuche der Helfer haben bislang 400 Familien die Möglichkeit, im Glauben zu wachsen, die Frohe Botschaft tiefer kennenzulernen und am Leben der Kirche teilzunehmen. Zudem werden sie in ihren sozialen und anderen Nöten beraten und mit dringend notwendigen Hilfsgütern unterstützt. Rund einhundert Freiwillige wechseln sich bei diesem Apostolat ab, das sie buchstäblich an die Ränder der Gesellschaft führt. Viele können dabei auch die Erfahrungen aus ihrem weltlichen Beruf mit einbringen und die Bedürftigen davon profitieren lassen.

Bislang steht den Helfern nur ein altes Holzboot zur Verfügung, das jedoch bereits marode ist. Die Mitglieder der katholischen Gemeinschaft brauchen somit unbedingt ein neues Boot, das aus einem beständigeren Material besteht und so den schwierigen Bedingungen besser standhalten kann. Zudem würden die Reisen mit einem besseren Boot schneller, effektiver und sicherer, so dass die Bewohner häufiger besucht werden können.

Wir möchten mit 33.800 Euro bei der Beschaffung eines neuen Bootes helfen.

Spendennummer: 212-07-29

100 Jahre Oktoberrevolution: Verfolgte Christen damals und heute

Am 7. November 2017 jährt sich die russische Oktoberrevolution zum 100. Mal. Die Revolution entwickelte sich zu einem brutalen Bürgerkrieg. Er endete mit der kommunistischen Sowjetunion: eine Gewaltdiktatur, ideologisch geprägt von Marxismus, Leninismus und Stalinismus. Es begann eine der schlimmsten Verfolgungen in der Kirchengeschichte. Ein Jahrhundert später sind die Christen im Nahen Osten...

» weiterlesen

Vatikan bittet um Unterstützung für Wiederaufbau christlicher Dörfer im Irak

Bei einer Pressekonferenz anlässlich einer internationalen Konferenz des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“ Ende September in Rom rief Kardinalstaatssekretär Pierro Parolin Gläubige und die Zivilgesellschaft weltweit dazu auf, die Rückkehr der Christen in der irakischen Ninive-Ebene zu unterstützen. Parolin würdigte den Einsatz von „Kirche in Not“: „Ihr...

» weiterlesen