Jetzt spenden!

Ausbildungshilfe für 69 angehende Priester

Juli 2017
Afrika Theologische Ausbildung

Die Erzdiözese Ansiranana im Norden der Insel Madagaskar ist mit einer Fläche von 37.924 Quadratkilometern größer als Belgien und fast so groß wie die Schweiz. Allerdings ist das Gebiet mit rund 1,6 Millionen Einwohnern nicht sehr dicht besiedelt. Etwas mehr als 40 Prozent der Einwohner sind katholisch. Die 65 Diözesanpriester und 42 Ordensmänner müssen Pfarren betreuen, deren Fläche jeweils so groß sind wie in anderen Teilen der Welt die Diözesen.

Eines der wichtigsten Anliegen ist daher die Ausbildung der angehenden Priester. Im Priesterseminar von Ansiranana bereiten sich zur Zeit 69 junge Männer darauf vor, eines Tages Priester zu werden.

In dem Seminar wird größter Wert darauf gelegt, dass die zukünftigen Priester eine gute Ausbildung erhalten. Sie sollen nicht nur intellektuell fundiert ausgebildet werden, sondern sie sollen auch geistlich und charakterlich so geformt werden, dass sie für die Gläubigen zu wahrhaft guten Hirten werden können. Das, was sie an der Universität lernen, soll „zur Nahrung für ihr geistliches Leben werden“, erklärt der Rektor. Die zukünftigen Priester sollen Männer des Gebetes sein, die das Rosenkranzgebet allein oder in Gruppen pflegen, sich der geistlichen Lesung widmen und vor der Heiligen Messe eine halbe Stunde des stillen Gebetes halten. Ein wichtiger Punkt ist auch die Gewissensbildung. Außerdem sollen sie diszipliniert und pflichtbewusst sein sowie ein starkes Verantwortungsgefühl und Respekt vor gemeinsamem Eigentum haben. Um sie darin zu stärken, werden ihnen kleine Aufgaben im Seminar überantwortet, für die sie zuständig sind. Sie sollen innerlich im Gleichgewicht und psychisch und emotional reif sein.

Die jungen Männer werden intellektuell, geistlich und menschlich intensiv auf ihrem Weg zum Priestertum begleitet. Wir unterstützen ihre Ausbildung in diesem Jahr mit 13.300 Euro.

Spendennummer: 134-04-79

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

» weiterlesen

KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

» weiterlesen