Jetzt spenden!

Ausbildungshilfe für 12 angehende Priester

Oktober 2017
Asien Theologische Ausbildung

Die Salomoninseln sind eine Inselgruppe im Südpazifik, die ca. 720 Kilometer östlich von Neuguinea und 2000 Kilometer nordöstlich von Australien gelegen ist. Früher lebten hier Kopfjäger, inzwischen sind jedoch nahezu alle Bewohner Christen. Die meisten von ihnen gehören protestantischen Gemeinden an, rund 20 Prozent sind Katholiken.

Die katholische Diözese Gizo hat ihren Sitz in der gleichnamigen Hauptstadt der Insel Ghizo, ihr Gebiet erstreckt sich jedoch insgesamt über 40 Inseln mit einem Radius von 300 Kilometern.

Bischof Luciano Capelli bereitet vor allem der Priestermangel große Sorge. Denn nur 14 Priester betreuen die rund 11.000 Katholiken, die so weit voneinander entfernt auf so vielen verschiedenen Inseln leben. Von diesen Priestern stammen nur zwei aus der Diözese selbst. Die anderen seien „ausgeliehen“, wie der Bischof sagt. Allerdings gibt es Hoffnung, denn in diesem Jahr wurden zwei angehende Priester zu Diakonen geweiht, und insgesamt bereiten sich 12 junge Männer auf die Priesterweihe vor. Dazu kommen mehrere Jugendliche, die es ernsthaft in Erwägung ziehen, in das Seminar einzutreten. Diese erfreulichen Nachrichten sind die Frucht des Berufungsapostolates, das Bischof Capelli ins Leben gerufen hat.

Damit die Seminaristen ihren Weg zur Priesterweihe fortsetzen können, hat der Bischof uns gebeten, ihm zu helfen. „Danke, dass Sie verstehen, dass wir ein Teil der notleidenden Kirche sind“, schreibt er uns. Wir wollen die Ausbildung der angehenden Priester mit 12.000 Euro unterstützen.

Spendennummer: 516-02-79

BATNAYA: Das letzte Dorf in der Ninive-Ebene erhebt sich aus der Asche der islamistischen Zerstörung.

Die Stadt Batnaya befindet sich im Nordirak, etwa 24 km von Mosul entfernt. Vor der Ankunft des ISIS lebten dort 950 Familien, die allesamt chaldäisch-katholisch waren. Durch das Dorf verlief die Frontlinie zwischen ISIS und Peschmerga. Es war zweifellos einer der Orte, der am stärksten von den Kämpfen, von der Invasion islamischer Terroristen und den Bombenangriffen der Truppen der...

» weiterlesen

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

» weiterlesen