Jetzt spenden!

Eine Schutzmauer für ein Seminar

Dezember 2017
Asien Bauhilfe

Immer wieder kommt es in Pakistan zu Übergriffen gegen Christen. Fast jeder Priester hat bereits anonyme Anrufe oder Briefe erhalten, in denen er bedroht wurde. Sogar Bischöfe werden in Drohbriefen dazu aufgefordert, zum Islam überzutreten. Übergriffe auf Kirchen und kirchliche Einrichtungen sind nicht selten. Manchmal werden nur Steine geworfen, aber es gab auch schon Selbstmordanschläge, Bombenattentate, bewaffnete Angriffe, Brandstiftungen sowie Übergriffe durch aufgeheizte Menschenmassen. Die Gefahr von Anschlägen besteht immer. Manche Kirchen stehen unter Polizeischutz, und die Regierung hat die Sicherheitsvorschriften erhöht.

Die Diözese Islamabad-Rawalpindi hat 1995 in Lalazar ein sogenanntes „Kleines Seminar“ eingerichtet. Dort absolvieren junge Männer, die sich zum Priestertum berufen fühlen, die ersten drei Jahre ihrer Ausbildung, bevor sie in das Priesterseminar eintreten. Zur Zeit sind es 22 junge Seminaristen, die im „Our Lady of Lourdes Minor Seminary“ leben, in das geistliche Leben eingeführt werden und unterrichtet werden.

Das Seminar ist von einer Mauer umgeben, die jedoch teilweise eingestürzt ist, so dass Unbefugte leicht in das Gelände eindringen können. In einem Land, das unter Terrorismus und Gewalt leidet, ist dies eine große Gefahr, gerade für die christliche Minderheit. Daher soll nun die Mauer erneuert werden. Höher und stärker soll sie sein, um die angehenden Priester zu schützen. Aber das Seminar, das seit nunmehr über zwanzig Jahren besteht, stand in der letzten Zeit vor der Herausforderung, dass auch andere Renovierungsarbeiten notwendig geworden waren. Daher haben die Verantwortlichen KIRCHE IN NOT gebeten, beim Bau der Mauer zu helfen. Wir haben 17.500 Euro versprochen.

Spendennummer: 328-02-19

Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

» weiterlesen

Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

» weiterlesen