Jetzt spenden!

Neue Dachpfannen für durch Hurrikan „Irma“ beschädigte Wohnhäuser und kirchliche Gebäude

Dezember 2017
Amerika Bauhilfe

Im September 2017 war nahezu ganz Kuba von Hurrikan „Irma“ betroffen. Sturmböen von mehr als 250 Stundenkilometern, heftige Regenfälle, Sturmfluten mit bis zu neun Meter hohen Wellen und Überschwemmungen trafen die Insel mit voller Wucht. Mindestens zehn Menschen kamen ums Leben, und in weiten Teilen des Landes gab es schwerste Schäden. Zwar sind Hurrikane in der Karibik keine Seltenheit, „Irma“ übertraf jedoch alles, was es in den letzten Jahren an Stürmen gegeben hatte.

Betroffen von der Naturkatastrophe sind auch mehrere Diözesen der Katholischen Kirche. Fassungslos standen die Gläubigen vor ihren verwüsteten Gotteshäusern.

So wurde beispielsweise in der Erzdiözese Camagüey eine Kapelle komplett zerstört, drei Gotteshäuser sind einsturzgefährdet und fünf weitere Kirchen und Kapellen wurden schwer beschädigt. Der Sturm tobte neun Stunden lang, Tausende Menschen mussten evakuiert werden.

Erzbischof Wilfredo Pino Estevez besuchte die Schauplätze der Verwüstung sofort nach dem Abflauen des Hurrikans. In der Stadt Esmeralda, die besonders stark betroffen war, fand er eine völlig zerstörte Kirche vor. Er sagt: „Es war schmerzlich, unsere Kirche dem Erdboden gleichgemacht zu sehen, mit durcheinandergeworfenen Bänken und zerstörten Heiligenbildern.“ Obwohl es noch regnete, traf er da, wo vorher die Kirche gestanden hatte, ein Ehepaar. Die Frau – sie hieß Ismaela – sagte zu ihm: „Herr Erzbischof, die Kapelle mag eingestürzt sein, aber nicht die Kirche“ – denn die Kirche ist nicht ein Gebäude aus Stein, sondern der lebendige Leib Christi. Und dieser kann von einem Sturm nicht beschädigt werden, selbst wenn die Bauwerke einstürzen.

Nun ist die Zeit des Wiederaufbaus gekommen. Der Erzbischof sorgt sich vor allem um die Menschen, die durch den Hurrikan obdachlos geworden sind. Daher hat er KIRCHE IN NOT gebeten, ihn beim Kauf von 6.500 Blechdachpfannen zu unterstützen. 5.000 davon will er Bedürftigen zur Verfügung stellen, damit die Familien wieder ein Dach über dem Kopf haben. Den Rest möchte er verwenden, um die Schäden an einigen der kirchlichen Gebäude zu beheben. Wir möchten ihm mit 34.300 Euro helfen.

Spendennummer: 216-08-19

Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

» weiterlesen

Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

» weiterlesen