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Ein Boot für die Seelsorge in der Pfarre von Carmelo Peralta

März 2018
Amerika Motorisierung

Das Apostolische Vikariat Chaco liegt im äußersten Norden des Landes. Es erstreckt sich über ein riesiges von Sümpfen und Halbtrockenwäldern geprägtes Gebiet, in dem nur 30.000 Menschen leben. Die Wege sind sehr schlecht. Manche Orte sind nur auf dem Wasserwege erreichbar.

Die Pfarre von Carmelo Peralta hat 3.500 Einwohner und liegt im Grenzgebiet zu Brasilien. Brasilianische Farmer roden hier den Urwald, um Weideland für ihre Rinder zu gewinnen. Dies zieht brasilianische Arbeiter an, die einen Job in der Viehzucht suchen. Viele der Einheimischen gehören jedoch indigenen Stämmen an, die eine traditionelle Lebensweise pflegen: Für sie ist es ein Kulturschock, dass zwei völlig unterschiedliche Lebenswelten aufeinanderprallen. Vor allem die Jugend ist gefährdet, den Boden unter den Füßen zu verlieren und sich von der traditionellen Lebensweise zu lösen, ohne imstande zu sein, sich in einer neuen Lebensweise auf stabile Werte zu stützen. Schnell kommt es dann zu Problemen wie Alkohol- oder Drogenabhängigkeit, Promiskuität und zerrütteten Familien.

Die Präsenz der Kirche ist sehr wichtig, um die Menschen in dieser schwierigen Situation zu begleiten und ihnen zu helfen. Manche der Siedlungen der indigenen Stämme sind jedoch nur per Boot erreichbar. Die Pfarre selbst hat aber kein eigenes Boot, um die Familien zu besuchen, die liturgischen Feiern in den Kapellen abzuhalten, Katechese anzubieten und die Menschen in jeder Hinsicht seelsorglich zu begleiten. So muss ein Boot angemietet werden, was hohe Kosten mit sich bringt. So soll nun ein eigenes Boot angeschafft werden. „KIRCHE IN NOT“ hilft mit 3.600 Euro.

Spendennummer: 233-01-29

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