Jetzt spenden!

DANKE: Ausstattung für ein von Schwestern geführtes Haus für Waisenkinder

April 2018
Asien Bauhilfe

In der Stadt Kapshagay haben über 60 Kinder ein neues Zuhause gefunden. Sie werden von katholischen Ordensfrauen betreut, denn eine Familie haben sie nicht. Sie alle haben schon früh erfahren müssen, was Leid ist: Die Mutter ist tot oder ist mit einem anderen Mann auf und davongegangen, der Vater ist Alkoholiker, arbeitet weit entfernt auf Montage oder interessiert sich nicht für die Kinder. Manche Eltern leben auch auf der Straße, andere sind drogenabhängig oder im Gefängnis.

Um solchen Kindern zu helfen, hatte 2001 ein italienischer Priester in Kapshagay eine Art katholisches Zentrum gegründet. Er baute eine Kirche am Rand der 57.000-Einwohner-Stadt hat, und erwarb einige Häuser. Dort haben sich Schwestern niedergelassen, die Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen aufnahmen. Rund um das Zentrum hat sich eine katholische Gemeinde gebildet. Die Zahl der Gottesdienstbesucher, die aus der Stadt kommen, steigt.

Die Kinder erleben hier zum ersten Mal in ihrem Leben Geborgenheit, Fürsorge und ein geregeltes Leben, das dem in einer Familie gleicht. Sie spielen, lernen, beten gemeinsam, und manchmal machen sie schöne Ausflüge. Da das Zentrum an einem See liegt, können die Kleinen die Schönheit der Natur zudem nahezu vor der Haustür erleben. Das ist eine kostbare Erfahrung für Kinder, die oft nur Elend und Unordnung kennengelernt haben.

Manche der ehemaligen Zöglinge der Schwestern haben inzwischen selbst schon eine eigene Familie. Sie sind noch immer mit dem Zentrum und der Kirchengemeinde verbunden und helfen, wo sie können.

Nun konnte noch ein weiteres Haus eröffnet werden, und drei weitere Schwestern haben sich der Gemeinschaft in Kapshagay angeschlossen und kümmern sich dort um die Kinder. Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 15.000 Euro gespendet haben, konnten Möbel und Elektrogeräte für das neue Haus beschafft werden. Die Schwestern schreiben uns: „Wir sind Ihnen sehr dankbar für Ihre Hilfe. Wir bemühen uns, alles für die Kinder und Jugendlichen zu tun, was uns möglich ist. Möge der Herr Sie segnen und Ihnen Seinen Frieden und Seine Freude schenken.“

Spendennummer: 351-05-19

BATNAYA: Das letzte Dorf in der Ninive-Ebene erhebt sich aus der Asche der islamistischen Zerstörung.

Die Stadt Batnaya befindet sich im Nordirak, etwa 24 km von Mosul entfernt. Vor der Ankunft des ISIS lebten dort 950 Familien, die allesamt chaldäisch-katholisch waren. Durch das Dorf verlief die Frontlinie zwischen ISIS und Peschmerga. Es war zweifellos einer der Orte, der am stärksten von den Kämpfen, von der Invasion islamischer Terroristen und den Bombenangriffen der Truppen der...

» weiterlesen

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

» weiterlesen