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Eine Kapelle für ein Dorf

Juni 2018
Asien Bauhilfe

Die Bevölkerung von Bangladesch ist zu fast 90 Prozent muslimisch. Katholiken machen nur eine winzige Minderheit von 0,2 Prozent aus. Die Gläubigen gehören überwiegend ethnischen Minderheiten an. Sie leben daher in einer doppelten Minderheitensituation: als Christen und als Volksgruppe. Obwohl die Katholische Kirche zahlenmäßig klein ist, ist sie sehr lebendig, und der Glaube der Katholiken ist stark. Der Besuch von Papst Franziskus im vergangenen Jahr hat sie noch zusätzlich ermutigt.

In der Diözese Mymesingh im Norden des Landes leben knapp 80.000 Katholiken. Der katholische Glaube kam erst vor 125 Jahren in die Region. Die meisten Menschen, die sich taufen ließen, gehörten vorher traditionellen Stammesreligionen an. Die Frohe Botschaft Christi hat ihr Leben zutiefst durchdrungen, und sie praktizieren ihren Glauben sehr intensiv. Die Kirche ist für sie zu einer Heimat geworden.

In dem Dorf Digolbagh leben 200 katholische Familien. Der Ort liegt ca. 3,2 Kilometer von der Missionsstation von Bhalukapara entfernt, ist aber ziemlich isoliert. Schon seit 1924 ist das Dorf katholisch, aber noch immer gibt es dort keine Kapelle. Pfarrer Peter Rema ist sehr bemüht um das geistliche Wohlergehen der Gemeinde. Er hat uns daher um Hilfe gebeten, damit in Digolbagh endlich eine Kapelle entstehen kann, wo sich die Katholiken zum Gebet versammeln können. Die Gläubigen bringen selbst große Opfer, um dieses Unterfangen zu verwirklichen, aber sie sind zu arm, um die Mittel aufzubringen. Daher möchten wir mit 10.000 Euro helfen.

Spendennummer: 342-01-19

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

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KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

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