Jetzt spenden!

Ein Auto für Priester, die ein großes Gebiet in Sibirien betreuen

Juni 2018
Europa Motorisierung

Seit zwanzig Jahren betreuen Redemptoristenpatres die katholische Pfarre vom Unbefleckten Herzen Mariens in der westsibirischen Stadt Kemerowo. Den drei Patres helfen vier Ordensfrauen von der Kongregation der „Dienerinnen des Heiligen Geistes“. Die Pfarre ist sehr aktiv: Jeden Tag wird die Heilige Messe gefeiert und Eucharistische Anbetung gehalten, und es gibt Katechesen für Erwachsene, Jugendliche und für Kinder verschiedener Altersstufen. Ein besonders beliebtes Angebot sind auch die sogenannten „Ferien mit Gott“, bei denen Familien mit Kindern, Erwachsene und Jugendliche jeweils die körperliche mit der geistigen Erholung verbinden können. Sie kommen heraus aus der Stadt in die Natur und können zugleich ihr Glaubensleben vertiefen. Katholische Gläubige aus Kemerowo haben zudem im Jahr 2017 am gesamtrussischen katholischen Familientreffen teilgenommen und einige Jugendliche haben dort ein Theaterstück über die Erscheinungen der Muttergottes von Fatima aufgeführt, deren 100. Jahrestag gefeiert wurde.

Kemerowo ist auch ein besonders schönes Beispiel für freundschaftliche Beziehungen zwischen russisch-orthodoxen und katholischen Christen. Schon seit langem besteht hier ein enges und vertrauensvolles Miteinander. Der orthodoxe Bischof Aristarch ist im vergangenen Jahr sogar mit dem katholischen Pfarrer Andrzej Legiec und einigen orthodoxen Priestern nach Polen gefahren, um eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen dem orthodoxen Priesterseminar in der Kusbass-Region und dem katholischen Priesterseminar von Rzeszów ins Leben zu rufen.

Die Patres betreuen aber nicht nur die Gläubigen in der Stadt Kemerowo selbst, sondern sie in der Umgebung, dem Kusnezker Kohlebecken (Kusbass).Fünf der zehn Orte, die sie regelmäßig besuchen, sind zwischen 190 und 290 Kilometern entfernt, die kürzesten Entfernungen sind 75 bis 90 Kilometer. Einer dieser Orte ist die Stadt Lenins-Kusnez, wo sich bereits in den 1940er Jahren noch zu Sowjetzeiten deutschstämmige Katholiken im Geheimen zum Gebet versammelten. Von Zeit zu Zeit kam ein Priester, der mit ihnen die heilige Messe feierte. Die Patres besuchen diesen Ort zweimal monatlich.

Die Patres brauchen aber für ihre Seelsorgearbeit ein Auto. Wir möchten mit 12.000 Euro helfen.

Spendennummer: 427-01-29

Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

» weiterlesen

Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

» weiterlesen