Jetzt spenden!

Existenzhilfe für vier Redemptoristinnen in Lemberg

August 2018
Europa Existenzhilfe

Mehr als ein Dutzend ukrainischer Mädchen ging in den 1930er Jahren nach Belgien, um die Gründung des ersten Redemptoristinnenklosters in ihrer Heimat vorzubereiten. Dieser Traum sollte sich jedoch erst 80 Jahre später erfüllen. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und die Sowjetherrschaft machte ihre Rückkehr unmöglich, und der Glaube wurde jahrzehntelang von den Kommunisten verfolgt. Erst 2016 begannen drei Redemptoristinnen in Lemberg die Gründung des ersten Redemptoristinnenklosters in der Ukraine.

Die drei Schwestern mussten bei Null anfangen. Sie richteten ihr Kloster erst einmal provisorisch in einem Einfamilienhaus ein. Mit viel Arbeit und Mühe bearbeiteten sie das verwilderte Grundstück ringsum das Haus. Eine weitere Professschwester, die sich zur Zeit noch in Polen befindet, wird sich ihnen bald anschließen.- Außerdem gibt es eine junge Kandidatin. Das Kloster hat inzwischen die Erlaubnis, junge Mädchen aufzunehmen, die ebenfalls ihr Leben Gott weihen möchten. Einige Interessentinnen gibt es bereits, die auf ihren Eintritt warten. Im Moment ist das Haus für acht Personen geeignet.

Zu den Gebetszeiten und zu den liturgischen Feiern kommen auch Gläubige von außerhalb. Viele suchen den Rat und das Gebet der Schwestern und brauchen jemanden, der ihnen zuhört.

Die Schwestern sind dankbar für ihre Berufung und dafür, dass die langerwartete Neugründung in der Ukraine nun endlich Wirklichkeit geworden ist. Allerdings ist es trotz ihrer bescheidenen Lebensweise schwer für sie, als Klausurschwestern ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Zudem steigen die Preise in der Ukraine. Wir haben ihnen 2.000 Euro Existenzhilfe versprochen.

Spendennummer: 438-06-39

Krim: Die Armut ist näher als man denkt

Ein gemeinsamer Sommerurlaub ist für viele Familien auf der Krim in Anbetracht ihrer finanziellen Situation nur ein Wunschtraum. Sobald in den Schulen Ferien sind, müssen viele Kinder ihre Zeit auf der Straße verbringen, während die Eltern den Lebensunterhalt verdienen. Um Kindern und Jugendlichen in Regionen, wo Christen unter schwierigen Bedingungen leben, eine sinnvolle Beschäftigung und...

» weiterlesen

KAMERUN: Wie sich die gesellschaftliche Krise auf die Seelsorge der Diözese Buea auswirkt

In den englischsprachigen Regionen im Nordwesten und Südwesten Kameruns verschärft sich die gesellschaftspolitische Krise immer weiter. Besonders stark davon betroffen ist die Diözese Buea. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) laut Berichten von Partnern vor Ort. Nach Schätzungen lokaler und internationaler Menschenrechtsorganisationen wurden in der...

» weiterlesen