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Existenzhilfe für die Salesianerinnen in Malaga

Dezember 2018
Amerika Existenzhilfe

Der Orden von der Heimsuchung Mariens wurde 1610 durch den heiligen Franz von Sales und die heilige Johanna Franziska von Chantal gegründet. Die Schwestern, die auch als „Salesianerinnen“ bekannt sind, leben in Klausur und führen ein zurückgezogenes Leben des Gebetes und der Betrachtung. Manche sind aber auch in der geistlichen Begleitung und der Erziehung tätig.

Ihren Namen verdankt der Orden dem Besuch der Gottesmutter Maria bei ihrer Cousine Elisabeth (vgl. Lk. 1,39-56), bei dem Elisabeth Maria selig pries und Maria das Magnifikat anstimmte.

Das Emblem des Ordens ist das durchbohrte Herz Jesu, das von der Dornenkrone umrahmt wird. Eine der bekanntesten Heiligen des Ordens ist Margaretha Maria Alacoque, die im 17. Jahrhundert im französischen Paray-le-Monial in Visionen von Christus selbst den Auftrag erhielt, die Verehrung seines Heiligsten Herzens zu fördern und zu verbreiten, um die Undankbarkeit und die Lieblosigkeit wiedergutzumachen, die viele Menschen ihrem Erlöser entgegenbringen. Jesus äußerte in den Visionen seinen großen Schmerz darüber, dass es vielen Menschen vollkommen gleichgültig ist, dass Er sie so sehr liebt, dass er für sie am Kreuz gestorben ist und sein Herz hat durchbohren lassen. Die Verehrung des Herzens Jesu ist eine Antwort auf diese unendliche Liebe. Auf diese Erscheinungen geht die Einführung des Herz-Jesu-Festes und des Herz-Jesu-Freitags für die gesamte Katholische Kirche zurück.

Insgesamt gehören dem Orden heute rund 2.500 Schwestern an, die in mehr als 150 Klöstern auf vier Kontinenten leben.

Im Heimsuchungs-Kloster in Malaga in Kolumbien gibt es in der letzten Zeit wieder junge Berufungen, nachdem es einige Jahre lang keinen Nachwuchs gab. Inzwischen sind es zehn Schwestern, davon sieben mit Ewiger Profess.

Die Schwestern schreiben: „Mit unserem kontemplativen Leben gemäß der Ordensregel bringen wir Gott jeden Tag unser Gebet, unseren demütigen Dienst, die freudige Buße, das schwesterliche Zusammenleben als lebendiges Gebet für die Welt und die Heilige Kirche dar. Wir bemühen uns um die ständige Weiterbildung der Gemeinschaft und jeder einzelnen von uns, damit unser Gebet und unser geistliches Leben besser werden. Die Zeit der Rekreation und Erholung teilen wir in der Freude, zusammen zu sein und gemeinsam auf den Ruf Gottes zu antworten.
Unser ganzes Leben, das im Gehorsam geprägt ist von einem Tagesablauf, der Zeiten des Gebetes, der Stille, der Arbeit, des Studiums und des Gemeinschaftslebens, ist ein schweigendes Opfer, das wir Gott mit Liebe für das Heil der Seelen darbringen.“

Die Schwestern stellen Kerzen her, um ihren bescheidenen Lebensunterhalt zu verdienen. Aber ihre Einkünfte reichen nicht aus, um den Schwestern die notwendigsten Dinge, beispielsweise die medizinische Versorgung und den täglichen Bedarf zu sichern. Daher haben sie uns wieder um Hilfe gebeten, und wir möchten ihnen auch in diesem Jahr wieder unter die Arme greifen. Wir haben ihnen 3.500 Euro versprochen.

Spendennummer: 214-06-39

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