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Existenzhilfe für fünf aktive Ordensschwestern in Cochabamba

Jänner 2019
Amerika Existenzhilfe

Lange galt Bolivien als das ärmste Land auf dem südamerikanischen Kontinent. Auch wenn sich die wirtschaftliche Lage leicht gebessert hat, ist der Aufschwung in weiten Teilen der Bevölkerung nicht angekommen. So ist es auch in Cochabamba, der viertgrößten Stadt des Landes. Sie hat sich zwar zu einem industriellen Zentrum entwickelt, jedoch leben viele ihrer Bewohner weiterhin in Armut, und die Landflucht verstärkt das Problem, denn es kommen immer mehr Menschen in die Stadt.

In zwei Pfarren von Quillacollo, einem westlichen Stadtteil von Cochabamba, sind seit 2005 Karmelitinnen vom Heiligsten Herzen tätig. Im Gegensatz zu den bekannteren Unbeschuhten Karmelitinnen, die von der heiligen Teresa von Avila gegründet wurden und die in Klausur leben, sind die Karmelitinnen vom Heiligsten Herzen eine aktive Ordensgemeinschaft. Die fünf Schwestern in Cochabamba haben ein Bildungszentrum für Kinder, Jugendliche und Frauen eingerichtet. Sie bieten dort unter anderem Alphabetisierungskurse an und bringen Frauen Fertigkeiten bei, damit sie den Lebensunterhalt für ihre Familien verdienen können. Sie bereiten Kinder auf die Erste Heilige Kommunion vor, begleiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf ihrem Glaubensweg, veranstalten Besinnungstage und spielen in einem Gebiet, in dem es an Priestern fehlt und die Pfarren sehr groß sind, eine wichtige Rolle bei der Verkündigung des Glaubens. Außerdem beraten und unterstützen sie Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt werden.

Die Schwestern haben uns um einen Zuschuss zu ihren Lebenshaltungskosten gebeten, denn sie müssen für Fahrtkosten, medizinische Versorgung, Verpflegung etc. aufkommen. Daher haben wir ihnen 2170 Euro versprochen.

Spendennummer: 211-05-39

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