Jetzt spenden!

Ausbildungshilfe für 23 angehende Priester aus der Diözese Bongaigaon

Jänner 2019
Asien Theologische Ausbildung

Der nordöstliche Teil Indiens ist nur durch einen schmalen Korridor mit dem Rest des Landes verbunden. Er gehört zu den ärmsten Gebieten Indiens, in dem es immer wieder zu Unruhen kommt.

Die Katholische Kirche ist hier jung: Sie breitete sich hier erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts aus – in vielen Teilen dieser Region sogar erst vor wenigen Jahrzehnten. Heute leben dort rund zwei Millionen Katholiken, von denen die meisten ethnischen Minderheiten angehören. Durch den Zustrom bengalischer Migranten aus Bangladesch ist der Anteil an Muslimen an der Bevölkerung im Nordosten seit einigen Jahrzehnten vielerorts höher als in anderen Teilen Indiens.

Eine der jungen Diözesen Nordostindiens ist Bongaigaon im Bundesstaat Assam. Hier leben rund 67.000 Katholiken unter einer Gesamtbevölkerung von 64 Millionen. Die meisten der Katholiken gehören dem indigenen Volksstamm der Bodo an. Insgesamt wird aber in der Diözese ein gute Dutzend verschiedener Sprachen gesprochen.

Waren es in der Vergangenheit die ausländischen Missionare, die hier das Evangelium verkündeten, wird die Kirche nun mehr und mehr von einheimischen Berufungen getragen. Zur Zeit bereiten sich 23 junge Männer aus der Diözese Bongaigaon auf die Priesterweihe vor. Sie stammen selbst aus armen indigenen Familien, die die Ausbildung ihrer Söhne nicht unterstützen können. Wir haben daher versprochen, mit 9.200 Euro zu helfen.

Spendennummer: 317-04-79

BATNAYA: Das letzte Dorf in der Ninive-Ebene erhebt sich aus der Asche der islamistischen Zerstörung.

Die Stadt Batnaya befindet sich im Nordirak, etwa 24 km von Mosul entfernt. Vor der Ankunft des ISIS lebten dort 950 Familien, die allesamt chaldäisch-katholisch waren. Durch das Dorf verlief die Frontlinie zwischen ISIS und Peschmerga. Es war zweifellos einer der Orte, der am stärksten von den Kämpfen, von der Invasion islamischer Terroristen und den Bombenangriffen der Truppen der...

» weiterlesen

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

» weiterlesen