Jetzt spenden!

Ausbildungshilfe für angehende Priester aus einer unter Boko Haram leidenden Diözese

Jänner 2019
Afrika Theologische Ausbildung

Nicht nur Nigeria leitet unter dem Terror von Boko Haram. Auch der Norden Kameruns, der an Nigeria grenzt, wird von der Gewalt der islamistischen Terrororganisation heimgesucht. Zwar haben die militärischen bewaffneten Übergriffe von Boko Haram dank einer vereinten Militäroffensive mehrerer afrikanischer Länder nachgelassen, aber weiterhin kommt es zu Selbstmordattentaten, Morden und Entführungen. Die Menschen leben in Angst.

Die katholische Diözese Maroua-Mokolo steht vor großen Herausforderungen: Sie liegt nicht nur in einem der ärmsten Landesteile, sondern muss auch noch eine große Zahl nigerianischer Flüchtlinge und kamerunischer Binnenflüchtlinge aufnehmen.

Es gibt aber auch positive Nachrichten, denn der Glaube der Menschen ist ungebrochen, und trotz der Angst vor Anschlägen strömen die Gläubigen in die Kirchen. Gleichzeitig steigt auch die Zahl der Berufungen. Zur Zeit bereiten sich am Priesterseminar 32 Seminaristen auf die Priesterweihe vor. Dazu kommen 18 Jungen, die sich am „Kleinen Seminar“, und vier weitere, die sich am Propädeutikum darauf vorbereiten, in das Priesterseminar einzutreten. Bei einer Zahl von nur rund 84.000 Katholiken ist dies eine erstaunlich hohe Zahl. Bischof Bruno Ateba Edo freut sich über diese Berufungen, aber er braucht Hilfe, um die jungen Männer gut ausbilden zu können. Er hat KIRCHE IN NOT um Unterstützung gebeten, und wir möchten ihm mit 27.000 Euro helfen.

Spendennummer: 113-04-79

Syrien: Der Anfang vom Ende?

Türkei-Offensive bringt Christen und andere Minderheiten an den Rand der Auslöschung. „Es war nicht klug, den Truppenabzug einzuleiten. Es war klar, dass den Kurden niemand helfen würde. Jetzt werden sie alles verlieren, wie es bereits in Afrin geschehen ist.“ Jacques Behnan Hindo, der emeritierte syrisch-katholische Erzbischof von Hassaké-Nisibi, macht sich im...

» weiterlesen

Heute ist ein Festtag - Feierliche Einweihung der Kirche in Haret Saraya, die 2012 von den Dschihadisten zerstört wurde

Es wird Abend im Tal der Christen. Die große Festung Krak des Chevaliers, erbaut im 11. und 12. Jahrhundert, beobachtet aus der Höhe, wie Gäste ankommen. Heute ist ein Festtag in der Kirche von Haret Saraya in Al-Husn. Eine Gruppe aus Hornbläsern und Trommelspielern musiziert ununterbrochen. Die der Gottesmutter geweihte Kirche erstrahlt mit ihren frisch gestrichenen...

» weiterlesen