Jetzt spenden!

Ein Dach für eine neue Kirche

Februar 2019
Afrika Bauhilfe

In Mali, einem westafrikanischen Binnenstaat mit einer überwiegend muslimischen Bevölkerung, lebten die Christen, Muslime und die Angehörigen der traditionellen afrikanischen Religionen bis vor wenigen Jahren lange Zeit friedlich zusammen. Dieser Zustand fand 2012 ein blutiges Ende, als es im Norden des Landes, der zu einem großen Teil in der Sahara liegt, zu einem Krieg kam. Tuareg-Kämpfer hatten sich mit radikalen Islamisten verbündet, um in diesem Teil des Landes einen eigenen Staat errichten zu können. Die Dschihadisten gewannen die Kontrolle über den Norden, Hunderttausende Menschen flohen.

Als die Islamisten 2013 auch den Süden des Landes erobern wollten, um den säkularen Staat in einen islamistischen Gottesstaat zu verwandeln, griffen Frankreich und die Vereinten Nationen militärisch in den Konflikt ein und besiegten die Islamisten rasch.

Mali ist daher seit 2013 faktisch geteilt. Dies gilt auch für das Leben der Katholischen Kirche, die in Mali rund 200.000 Gläubige unter einer Gesamtbevölkerung von 18 Millionen zählt.
Während die Kirche im Norden so gut wie gar nicht mehr wirken kann und ihre Strukturen größtenteils zerstört sind, ist die Situation im Süden des Landes besser, obgleich es auch dort bisweilen zu gewaltsamen Zwischenfällen kommt. Die katholische Gemeinschaft wächst aber sogar, wobei nahezu alle Taufbewerber zuvor Animisten waren.

In der Diözese San im Süden des Landes liegt auch die sehr lebendige Pfarre von Yasso, die der heiligen Therese von Lisieux geweiht ist. Sie erstreckt sich über 40 Dörfer und zählt zur Zeit 5.000 Gläubige. Die Zahl der Katholiken steigt aber ständig. Bislang hatten sie nur eine viel zu kleine und nicht sehr stabile Kapelle, die in der Regenzeit einzustürzen drohte. Nun haben sie damit begonnen, ein solides und großes Gotteshaus zu bauen, in dem 2.000 Menschen Platz finden. Die Mauern stehen schon, aber für den Bau des Daches haben die Mittel nicht mehr gereicht. Daher wurden wir um Hilfe gebeten. Wir haben 48.000 Euro versprochen, damit die Kirche fertiggestellt werden kann.

Spendennummer: 136-01-19

Neuer Präsident bei KIRCHE IN NOT - Österreich

Der Unternehmer und Jurist Dr. Michael Spallart wird neuer Vorstandsvorsitzender von „Kirche in Not-Österreich“. Seit 1. Dezember 2019 hat Dr. Michael Spallart die ehrenamtliche Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden (Präsident) von „Kirche in Not – Österreich“ übernommen. Er folgt damit Dr. Thomas Heine-Geldern nach, der sich als...

» weiterlesen

Burkina Faso: „Blutiger Beginn der Adventszeit“ - „Kirche in Not“ zeigt sich bestürzt über anhaltende Gewalt gegen Christen

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist entsetzt über einen erneuten Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso. Wieder wurden Christen an einem zeitlich neuralgischen Punkt, nämlich zu Beginn des Kirchenjahres, getroffen. Was schon bei den schrecklichen Osteranschlägen im April 2019 auf Sri Lanka passiert ist, setzt sich fort: Terroristen...

» weiterlesen