Jetzt spenden!

Existenzhilfe für sieben Klarissinnen in Bosnien-Herzegowina

Februar 2019
Europa Existenzhilfe

Von einem Altersdurchschnitt von 41 Jahren können viele Klöster im Westen nur träumen. Die Klarissinnen in Brestovsko in Bosnien-Herzegowina sind noch jung: Nur eine Schwester ist über 60 Jahre alt, zwei Schwestern sind sogar erst 24 und 26 Jahre alt. Gegründet wurde das Kloster sofort 1989 nach dem Zusammenbruch des Kommunismus. Damals bestand Jugoslawien noch. Zu dieser Zeit kamen vier Ordensfrauen aus Split, das heute in Kroatien liegt, um auf dem Gebiet des heutigen Bosnien und Herzegowina ein Kloster zu gründen.

Heute sind es sieben Schwestern, die hier in Armut und Abgeschiedenheit ein Leben des unablässigen Gebetes führen. Sie bauen das Gemüse für den eigenen Verbrauch im Garten an. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, backen und verkaufen sie Hostien und nähen Messgewänder, aber was sie einnehmen, reicht nicht einmal aus, um ihre bescheidenen Bedürfnisse zu decken. Vor allem die Krankenversorgung ist eine hohe Last für sie.

KIRCHE IN NOT unterstützt besonders gern kontemplative Schwestern, die im Verborgenen für die Kirche und die Nöte der ganzen Welt beten, auch wenn viele Menschen heutzutage glauben, das die Ordensfrauen „gar nichts Nützliches tun“. Der Gründer von KIRCHE IN NOT, Pater Werenfried van Straaten, fand einmal dies anschauliche Bild für ihr verborgenes Wirken: Er verglich sie mit dem Schnee: „Reiner Schnee hoch auf den Bergen in der Sonne von Gottes Liebe. Schnee, der zerschmilzt, zergeht und scheinbar nutzlos ist. Aber seht! Schmale Bächlein stürzen herab, sie werden breiter, schließen sich zu wilden Strömen zusammen, werden zu Wasserfällen, die Kraftwerke, Maschinen, Fabriken und ganze Industrien in Gang setzen. Sie zaubern Lichtmeere hervor und strömen weiter, um dürre Ebenen in fruchtbare Äcker zu verwandeln, um eine graue Welt mit Bäumen, Pflanzen, Getreide, Blumen, Obst und Schönheit zu überdecken und Schiffsladungen mit Nahrung und allem, was sonst zu einem menschenwürdigen Leben nötig ist, in ferne Länder zu tragen... Dies ist die Essenz jedes kontemplativen Lebens, jedes still bei Gott Seins, jedes bereitwilligen Hörens auf Gottes Wort.“

Wir unterstützen die Schwestern in Brestovsko jedes Jahr mit einem kleinen Beitrag zu ihren Lebenshaltungskosten und helfen ihnen auch in diesem Jahr wieder mit 2.100 Euro. Die Schwestern beten für alle, die ihnen helfen!

Spendennummer: 444-06-39

Christen werden Dorf für Dorf im nördlichen Burkina Faso angegriffen, vertrieben und getötet

Laut KIRCHE IN NOT-nahen Quellen wird die christliche Bevölkerung im Norden Burkina Fasos von muslimischen Extremisten ausgerottet und aus ihrer Heimat vertrieben. Hitté und Rounga waren die letzten Dörfer, die verlassen wurden, nachdem Terroristen ein Ultimatum gesetzt hatten: Die Bewohner mussten entweder konvertieren oder ihre Häuser aufgeben.

» weiterlesen

Papst unterstützt erneut Syrienkampagne von „Kirche in Not“

Am 15. September, der in der katholischen Kirche als „Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens“ begangen wird, wurde in Rom wie in zahlreichen christlichen Kirchen Syriens der im Syrienkrieg getöteten Christen gedacht und ein Zeichen des Trostes für die Hinterbliebenen gesetzt. Im Vatikan segnete Papst Franziskus eine Ikone ...

» weiterlesen