Jetzt spenden!

Unterstützung der Jugendpastoral in der Erzdiözese Addis Abeba

März 2019
Afrika

Jugendpastoral wird in der Erzdiözese Addis Abeba groß geschrieben. Denn die Herausforderungen, vor denen die Jugend in Äthiopien steht, sind immens: Viele Jugendliche leiden unter Armut und Arbeitslosigkeit und träumen davon, vom Land in die Hauptstadt oder sogar nach Europa auszuwandern. Dass sie dabei den Boden unter den Füßen verlieren könnten, bedenken die meisten vorher nicht. Zugleich gelangen die Einflüsse der modernen Welt mitsamt ihren oft falschen Werten durch die Medien heutzutage schon in die abgelegenen Dörfer. Dadurch verändern sich die Sicht auf das Leben und auf die Familie.

Die katholische Kirche führt daher in allen 15 Pfarren der Erzdiözese Programme für Jugendliche durch. Ziel ist vor allem die Ausbildung von Gruppenleitern, die vor Ort mit den Jugendlichen arbeiten können. Denn die Pfarren erstrecken sich über sehr große Gebiete, und es ist wichtig, dass es möglichst viele regelmäßige Aktivitäten gibt. Denn gerade in den abgelegenen und unterentwickelten Gebieten außerhalb der Hauptstadt gibt es für die Jugend kaum Angebote und Entfaltungsmöglichkeiten. Die Erfahrung zeigt auch in anderen Ländern, dass Jugendliche, die stark im kirchlichen Leben verwurzelt sind, eher bereit sind als andere, nicht ihre Heimat zu verlassen, sondern sich für eine bessere Zukunft in ihrem eigenen Land einzusetzen.

Eines der wichtigen Themen ist die Ehevorbereitung und die verantwortungsvolle und ganzheitliche Sexualerziehung. Dazu kommen auch Bibelkurse, musikalische Veranstaltungen und Workshops in kirchlichem Gesang. Zudem gibt es auch Raum für Begegnungen und ein fröhliches Miteinander mit Sport und Spiel. Angeboten werden auch drei Einkehrtage im Jahr, bei denen sich die Teilnehmer auf ihre Beziehung zu Gott konzentrieren können. Eingeladen sind ausdrücklich auch solche Jugendliche, die bislang noch nicht in den Pfarren aktiv sind.

KIRCHE IN NOT will diese wichtigen Aktivitäten mit 10.000 Euro unterstützen.

Spendennummer: 118-08-49

Burkina Faso: „Blutiger Beginn der Adventszeit“ - „Kirche in Not“ zeigt sich bestürzt über anhaltende Gewalt gegen Christen

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist entsetzt über einen erneuten Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso. Wieder wurden Christen an einem zeitlich neuralgischen Punkt, nämlich zu Beginn des Kirchenjahres, getroffen. Was schon bei den schrecklichen Osteranschlägen im April 2019 auf Sri Lanka passiert ist, setzt sich fort: Terroristen...

» weiterlesen

Red Wednesday - Tausende Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt, um weltweit auf das Schicksal der bedrohten und verfolgen Christen aufmerksam zu machen

Um auf das Schicksal von Millionen verfolgter und bedrohter  Christen weltweit aufmerksam zu machen, wurden im Rahmen der weltweiten Aktion „Red Wednesday“ in den vergangenen Jahren in mehreren Ländern berühmte, öffentliche Gebäude und Kirchen blutrot angestrahlt. Die Events in diesem Jahr finden auf vier Kontinenten statt.  Den Anfang machte...

» weiterlesen