Jetzt spenden!

Katechetisches Material für die pastorale Arbeit mit sozialen Randgruppen

März 2019
Amerika Geistliche Literatur

Die „ Missao Belem“ (=„Mission Bethlehem“) ist eine geistliche Gemeinschaft, die sich vor allem um Obdachlose, Drogenabhängige, Einsame und Menschen in Krisensituationen kümmert. Die Mitglieder der Gemeinschaft, die sich als „Missionare“ bezeichnen, leben rund um die Uhr mit den Obdachlosen zusammen, oft sogar auf der Straße, und teilen ihr Leben. Dabei versuchen sie, die Frohe Botschaft Jesu Christi auch für diejenigen Menschen spürbar und erfahrbar zu machen, die am Rande der Gesellschaft stehen.

Die noch junge Gemeinschaft, die 2005 in Brasilien gegründet wurde, unterhält inzwischen 160 Missionshäuser und sieben Durchgangszentren in 70 Städten in Brasilien, in Haiti und in Italien.

Zur Zeit werden 2000 Obdachlose von 70 geweihten Mitgliedern der Gemeinschaft und 200 in Vollzeit tätigen Ehrenamtlichen betreut. Alle leben wie in einer großen Familie zusammen. Die Menschen, die bislang auf der Straße gelebt haben, gewöhnen sich in dieser familiären Atmosphäre langsam an einen geregelten Lebensrhythmus und können das Potential entdecken, das in ihnen steckt. Die Gemeinschaft arbeitet dabei mit therapeutischen Einrichtungen zusammen. Es wird auch die Möglichkeit geboten, eine Berufsausbildung zu absolvieren oder sich wieder in das Berufsleben eingliedern zu lassen. Straßenkinder werden, sofern es möglich ist, dabei unterstützt, in ihre Familien zurückzukehren. Wo dies aufgrund der Verhältnisse nicht möglich ist, werden sie in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden in Pflege- oder Adoptivfamilien vermittelt.

Bislang wurden 50.000 Menschen von der Gemeinschaft betreut. Rund die Hälfte von ihnen ist wieder in ein geregeltes Leben zurückgekehrt. Viele haben zum Glauben gefunden und haben sich taufen lassen. Es besonders berührend, Männer im fortgeschrittenen Alter nach jahrelanger Obdachlosigkeit oder Suchtkrankheit nun mit der Taufkerze und dem weißen Taufgewand oder als „Erstkommunionkinder“ zu sehen. Bei ihnen ist es besonders stark sichtbar, dass die Taufe ein neues Leben als Kinder Gottes schenkt.

Beliebt und erfolgreich sind die Evangelisierungskurse der Gemeinschaft. Bislang haben 1400 Personen an diesen Veranstaltungen teilgenommen. Sie werden auf die Aufgabe vorbereitet, Menschen, die der Kirche fernstehen, und besonders sozialen Randgruppen das Evangelium zu verkünden. Für ihre Arbeit brauchen sie katechetisches Material, das sie verteilen können.

KIRCHE IN NOT möchte dabei helfen, das Material für die nächsten vier Jahre zu erwerben, und hat 46.100 Euro versprochen.

Spendennummer: 212-07-49

Krim: Die Armut ist näher als man denkt

Ein gemeinsamer Sommerurlaub ist für viele Familien auf der Krim in Anbetracht ihrer finanziellen Situation nur ein Wunschtraum. Sobald in den Schulen Ferien sind, müssen viele Kinder ihre Zeit auf der Straße verbringen, während die Eltern den Lebensunterhalt verdienen. Um Kindern und Jugendlichen in Regionen, wo Christen unter schwierigen Bedingungen leben, eine sinnvolle Beschäftigung und...

» weiterlesen

KAMERUN: Wie sich die gesellschaftliche Krise auf die Seelsorge der Diözese Buea auswirkt

In den englischsprachigen Regionen im Nordwesten und Südwesten Kameruns verschärft sich die gesellschaftspolitische Krise immer weiter. Besonders stark davon betroffen ist die Diözese Buea. Zu dieser Schlussfolgerung kommt die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) laut Berichten von Partnern vor Ort. Nach Schätzungen lokaler und internationaler Menschenrechtsorganisationen wurden in der...

» weiterlesen