Jetzt spenden!

Bücher für das Priesterseminar in Karaganda

März 2019
Asien Geistliche Literatur

Kasachstan ist ein riesiges Land, dessen Staatsgebiet mit mehr als 2,7 Millionen Quadratkilometern größer ist als ein Viertel der USA! Zugleich hat das Land aber nur 18 Millionen Einwohner. Seit 1991 ist die ehemalige Sowjetrepublik selbstständig.

Die Bevölkerung ist zu 70 Prozent muslimisch. Rund 25 Prozent sind Christen, aber die meisten von ihnen gehören der Russisch-Orthodoxen Kirche an. Katholiken bilden eine Minderheit von nur 300.000 Gläubigen. Die meisten von ihnen sind ehemalige Deportierte oder ihre Nachkommen und haben polnische, deutsche, baltische oder ukrainische Wurzeln.

Kasachstan ist ein besonders schönes Beispiel für ein freundschaftliches Miteinander von katholischen und orthodoxen Christen. Immer wieder kommt es zu guten Begegnungen und gemeinsamen Initiativen. So haben sich erst kürzlich anlässlich des orthodoxen Weihnachtsfestes, das am 7. Januar gefeiert wird, der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz von Kasachstan, Bischof José Luís Mumbiela Sierra von der Diözese der Heiligsten Dreifaltigkeit mit Sitz in Almaty mit dem russisch-orthodoxen Metropoliten Aleksandr getroffen, um diesem im Namen der anderen katholischen Bischöfe, der katholischen Priester und Gläubigen die besten Wünsche zum Weihnachtsfest auszusprechen. Es wurden Geschenke ausgetauscht und Gespräche über verschiedenen wichtige Fragen geführt, mit denen beide Kirchen in der heutigen Zeit konfrontiert sind.

Die Herausforderungen, denen Christen heute begegnen müssen, betreffen auch die zwölf jungen Männer, die sich am Priesterseminar in Karaganda – dem einzigen katholischen Priesterseminar des Landes – darauf vorbereiten, eines Tages zum Priester geweiht zu werden. Zur Zeit gibt es in allen vier katholischen Diözesen des Landes zusammen nur knapp 100 katholische Priester. Das sind viel zu wenige, denn die Gläubigen leben weit verstreut.
Um die angehenden Priester gut ausbilden zu können, bittet uns das Seminar um Hilfe für die Ergänzung der Bibliothek. Wir haben 1.500 Euro versprochen.

Spendennummer: 351-02-89

BATNAYA: Das letzte Dorf in der Ninive-Ebene erhebt sich aus der Asche der islamistischen Zerstörung.

Die Stadt Batnaya befindet sich im Nordirak, etwa 24 km von Mosul entfernt. Vor der Ankunft des ISIS lebten dort 950 Familien, die allesamt chaldäisch-katholisch waren. Durch das Dorf verlief die Frontlinie zwischen ISIS und Peschmerga. Es war zweifellos einer der Orte, der am stärksten von den Kämpfen, von der Invasion islamischer Terroristen und den Bombenangriffen der Truppen der...

» weiterlesen

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

» weiterlesen