Jetzt spenden!

Ein Exerzitienhaus für Ordensfrauen

April 2019
Afrika Bauhilfe

Die Schwestern der Heiligen Therese vom Kinde Jesus sind eine einheimische Kongregation, die 1929 gegründet wurde und in den im südlichen Afrika gelegenen Ländern Malawi und Sambia tätig ist. Die Kongregation hat heute 168 Schwestern mit Ewigen Gelübden und sie wächst, denn immer wieder schließen sich junge Frauen der Gemeinschaft an.

Die Kongregation betreibt in Malawi eine eigene Grundschule und einen Kindergarten. In Sambia haben sie eine eigene weiterführende Schule. Bildung für Mädchen, die sonst keine Chance haben, ist den Ordensfrauen ein wichtiges Anliegen. Einige der Schwestern betreuen Kranke und werdende Mütter in ländlichen Gebieten, in denen es sonst keine Krankenversorgung und oft nicht einmal sauberes Wasser gibt. Um in diese Dörfer zu gelangen, müssen sie weite Wege zurücklegen. Besonders setzen sie sich für Albinos ein, die aufgrund ihrer fehlenden Pigmente der Sonne schutzlos ausgeliefert sind. Albinos leiden aber nicht nur körperlich, sondern sie werden auch diskriminiert und aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Die Schwestern nehmen sie auf und kümmern sich um ihre speziellen medizinischen Probleme, aber auch um ihre seelischen Nöte. Außerdem kümmern sie sich um Notleidende, vor allem um unterernährte Kinder. Manche von ihnen arbeiten in den Pfarrgemeinden, erteilen dort Katechese und helfen den Priestern in der Seelsorge. Die meisten Schwestern arbeiten für Gottes Lohn dort, wo sie gebraucht werden.

Es ist wichtig, dass die Schwestern in ihrem geistlichen Leben und ihrer Berufung gestärkt werden, Kraft tanken und sich zumindest einmal im Jahr zu einer Zeit der Besinnung zurückziehen können. Sie sollen aber auch an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen können. Bislang wurden dazu die Räume des Noviziates genutzt. Die Gemeinschaft wächst jedoch, so dass das Noviziat für die jungen Berufungen gebraucht wird. Die Räume, die dort zur Verfügung stehen, entsprechen nicht dem Bedarf. So hat sich die Ordensleitung entschieden, ein Gebäude für Besinnungstage und Fortbildungen zu errichten. Die Schwestern haben selbst Ziegel gebrannt und Sand herbeigeschleppt. Ein großer Teil des Gebäudes steht schon, aber wir wurden um Hilfe gebeten, um den Bau abschließen zu können. Für Türen, Fenster, sanitäre Anlagen, Blechplatten für das Dach und andere notwendige Dinge haben wir 15.000 Euro versprochen.

Spendennummer: 135-05-19

Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

» weiterlesen

Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

» weiterlesen