Jetzt spenden!

Ausbildungshilfe für 213 Seminaristen in Iwano-Frankiwsk

April 2019
Europa Theologische Ausbildung

Dreiviertel der Bevölkerung der Eparchie (Diözese) von Iwano-Frankiwsk im Westen der Ukraine gehören der Griechisch-Katholischen Kirche an, die dem Papst untersteht, die Liturgie aber im byzantinischen Ritus feiert. Damit steht Iwano-Frankiwsk hinsichtlich der Zahl an Gläubigen an erster Stelle in der Ukraine. Mit 450 Priestern, deren Altersdurchschnitt bei ca. 35 Jahren liegt, hat sie auch die meisten griechisch-katholischen Priester des Landes.

Der Strom der Berufungen versiegt nicht: 213 junge Männer bereiten sich am Priesterseminar von Iwano-Frankiwsk auf die Priesterweihe vor. Sie stammen aus fünf verschiedenen Diözesen der Westukraine.

Das Gebäude des Priesterseminars stammt noch aus dem 19. Jahrhundert. Zu sowjetischer Zeit, als die Kirche verfolgt wurde, diente es als kommunistische Kaderschmiede. Als das Gebäude nach dem Ende des Kommunismus der Kirche zurückgegeben wurden, befand es sich in sehr schlechtem Zustand. Der Seminarbetrieb wurde unter provisorischen Bedingungen aufgenommen, und die damaligen Seminaristen krempelten die Ärmel hoch und halfen tatkräftig bei der Instandsetzung des Seminars, die damals von KIRCHE IN NOT unterstützt wurde. Auch in der jüngeren Vergangenheit wurde das Seminar von KIRCHE IN NOT bei notwendigen Bauarbeiten zum Erhalt und zur Vergrößerung des Seminargebäudes unterstützt. Die Seminaristen legten auch hier Hand an, um die Kosten möglichst niedrig zu halten.

KIRCHE IN NOT unterstützt auch Jahr für Jahr die Ausbildung der angehenden Priester. Denn die Kosten für Strom, Gas, Wasser, Lebensmittel und alle anderen notwendigen Dinge steigen stark, und das Seminar kann nicht allein für die Kosten aufkommen. So möchten wir auch in diesem Jahr wieder mit knapp 600 Euro pro Seminarist die Ausbildung der zukünftigen Priester sicherstellen. Insgesamt werden für die 210 jungen Männer 127.000 Euro benötigt. Wer hilft mit?

Spendennummer: 438-79-02

Syrien: Der Anfang vom Ende?

Türkei-Offensive bringt Christen und andere Minderheiten an den Rand der Auslöschung. „Es war nicht klug, den Truppenabzug einzuleiten. Es war klar, dass den Kurden niemand helfen würde. Jetzt werden sie alles verlieren, wie es bereits in Afrin geschehen ist.“ Jacques Behnan Hindo, der emeritierte syrisch-katholische Erzbischof von Hassaké-Nisibi, macht sich im...

» weiterlesen

Heute ist ein Festtag - Feierliche Einweihung der Kirche in Haret Saraya, die 2012 von den Dschihadisten zerstört wurde

Es wird Abend im Tal der Christen. Die große Festung Krak des Chevaliers, erbaut im 11. und 12. Jahrhundert, beobachtet aus der Höhe, wie Gäste ankommen. Heute ist ein Festtag in der Kirche von Haret Saraya in Al-Husn. Eine Gruppe aus Hornbläsern und Trommelspielern musiziert ununterbrochen. Die der Gottesmutter geweihte Kirche erstrahlt mit ihren frisch gestrichenen...

» weiterlesen