Jetzt spenden!

DANKE: Messstipendien für 20 Franziskanerpatres

Juni 2019
Amerika Mess-Stipendien

Paraguay steht vor großen Herausforderungen: Der Abstand zwischen Armen und Reichen wird immer größer, und viele Menschen in ländlich geprägten Gebieten sehen keine Perspektive und wandern in die Städte ab, wo die erhofften besseren Lebensbedingungen jedoch in der Regel ein Traum bleiben. Nicht selten wird die Landbevölkerung aber auch vertrieben, um Großgrundbesitzern Platz zu machen. Die Kirche ist die einzige glaubwürdige Institution in einem Land mit großen wirtschaftlichen und politischen Schwierigkeiten.

Der Glaube ist bei den meisten Menschen traditionell tief verwurzelt. 90 Prozent der rund fünf Millionen Einwohner Paraguays sind katholisch, und im Gegensatz zum großen Nachbarland Brasilien oder einigen anderen lateinamerikanischen Ländern gibt es nur einen geringen Zulauf zu Sekten. Die Kirche in Paraguay ist aber arm, und der gute Wille reicht nicht, sondern es werden auch Mittel gebraucht, um die Seelsorge- und Evangelisierungsarbeit ausführen zu können. So ist die Kirche stark auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen.

Seit 67 Jahren sind Franziskaner in Paraguay tätig. Inzwischen sind es 44 Ordensmänner, davon 20 Priester. Sie sind in acht Pfarren und vier Schulen tätig und haben fünf Zentren für Straßenkinder eingerichtet, in denen sie rund 500 Jungen und Mädchen betreuen, die kein Zuhause haben und um die sich sonst niemand kümmert.

Pater Miguel Angel Cáceres, der Provinzial der Franziskaner, schreibt uns: „Wir sind sehr froh über unsere pastorale Arbeit, die der gute Gott immer im Übermaß gesegnet hat. Wir möchten diesen Weg fortsetzen, aber die Ernte ist groß, und es gibt nur wenige Arbeiter“ Besonders dankbar ist er für die Messstipendien in Höhe von 8.040 Euro, mit denen wir dank unserer Wohltäter im vergangenen Jahr die 20 Priester seines Ordens in Paraguay unterstützen konnten. Die Messintentionen kommen nicht nur den Priestern selbst zugute, sondern sie werden auch für die Ausbildung der jungen angehenden Ordensmänner verwendet. Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die geholfen haben!

Spendennummer: 233-04-masses

Syrien: Der Anfang vom Ende?

Türkei-Offensive bringt Christen und andere Minderheiten an den Rand der Auslöschung. „Es war nicht klug, den Truppenabzug einzuleiten. Es war klar, dass den Kurden niemand helfen würde. Jetzt werden sie alles verlieren, wie es bereits in Afrin geschehen ist.“ Jacques Behnan Hindo, der emeritierte syrisch-katholische Erzbischof von Hassaké-Nisibi, macht sich im...

» weiterlesen

Heute ist ein Festtag - Feierliche Einweihung der Kirche in Haret Saraya, die 2012 von den Dschihadisten zerstört wurde

Es wird Abend im Tal der Christen. Die große Festung Krak des Chevaliers, erbaut im 11. und 12. Jahrhundert, beobachtet aus der Höhe, wie Gäste ankommen. Heute ist ein Festtag in der Kirche von Haret Saraya in Al-Husn. Eine Gruppe aus Hornbläsern und Trommelspielern musiziert ununterbrochen. Die der Gottesmutter geweihte Kirche erstrahlt mit ihren frisch gestrichenen...

» weiterlesen