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3000 Bibeln und 3000 Exemplare des „Docat“

Juli 2019
Amerika Geistliche Literatur

Honduras ist das zweitgrößte Land Mittelamerikas. Unter den Ländern, die keine Kriegsgebiete sind, steht es nach seinem Nachbarland El Salvador weltweit auf Platz zwei, wenn es um die Zahl von Morden geht. Die Gewalt ist allgegenwärtig, Raubüberfälle, Morde und Entführungen alltäglich. Bandenkriege, Drogenkartelle machen das Land unsicher. Die soziale und politische Ungleichheit ist immens, und 70 Prozent der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Viele Menschen versuchen, das Land zu verlassen – besonders die Jugend.

Obgleich nur 37 Prozent der Bevölkerung sich zum katholischen Glauben bekennen – für Lateinamerika ein extrem niedriger Wert - , ist die Katholische Kirche ist ein Zeichen der Hoffnung in dem von Gewalt geprägten Land, in dem viele Menschen keine Perspektive sehen. Aber auch die Kirche selbst steht vor großen Herausforderungen: Innerhalb der letzten 50 Jahre ist die Bevölkerung von 2,5 auf 9 Millionen gewachsen. Es besteht ein großer Bedarf an Seelsorge und Evangelisierung, aber es gibt zu wenige Priester. Laien spielen eine wichtige Rolle als Katecheten, aber auch an gut ausgebildeten Laien herrscht Mangel.

KIRCHE IN NOT hilft daher mit 3.000 Bibeln und 3.000 des „Docat“, in dem die katholische Soziallehre für Jugendliche aufbereitet ist. In einem Land mit so großen gesellschaftlichen Problemen ist es wichtig, besonders die Jugend so auszubilden, dass sie in der Lage ist, an einer besseren und menschlicheren Gesellschaft mitzuwirken, in der die Gebote Gottes für alle gelten. Wir möchten dieses Projekt mit 23.000 Euro unterstützen.

Spendennummer: 225-00-89

Christen werden Dorf für Dorf im nördlichen Burkina Faso angegriffen, vertrieben und getötet

Laut KIRCHE IN NOT-nahen Quellen wird die christliche Bevölkerung im Norden Burkina Fasos von muslimischen Extremisten ausgerottet und aus ihrer Heimat vertrieben. Hitté und Rounga waren die letzten Dörfer, die verlassen wurden, nachdem Terroristen ein Ultimatum gesetzt hatten: Die Bewohner mussten entweder konvertieren oder ihre Häuser aufgeben.

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Papst unterstützt erneut Syrienkampagne von „Kirche in Not“

Am 15. September, der in der katholischen Kirche als „Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens“ begangen wird, wurde in Rom wie in zahlreichen christlichen Kirchen Syriens der im Syrienkrieg getöteten Christen gedacht und ein Zeichen des Trostes für die Hinterbliebenen gesetzt. Im Vatikan segnete Papst Franziskus eine Ikone ...

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