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Existenzhilfe für 70 Schwestern der Erzdiözese der Allerheiligsten Jungfrau Maria

Juli 2019
Asien Existenzhilfe

Mit einer Fläche von 576.000 Quadratkilometern ist die Erzdiözese der Allerheiligsten Jungfrau Maria mit Sitz in Astana größer als Spanien. Katholiken machen nur eine winzige Minderheit aus. Durch die großen Entfernungen ist die Seelsorge schwierig. Den 40 Priestern, die in der Erzdiözese tätig sind, stehen 70 Ordensfrauen aus verschiedenen Kongregationen zur Seite. Sie halten Katechesen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ab und bereiten sie auf den Empfang der Sakramente vor, veranstalten Besinnungstage, Ferienlager und Jugendtreffen und kümmern sich um Alte, Kranke, Einsame und Bedürftige.

Die Vinzentinerinnen die in Shortandy ein Haus haben, besuchen beispielsweise in verschiedenen Dörfern in einem Umkreis von 80 Kilometern Menschen, die ihrer Hilfe bedürfen.
In Makinsk betreiben ihre Mitschwestern eine Suppenküche, wo täglich vierzig Familien mit einer warmen Mahlzeit versorgt werden. Außerdem kommen jeden Tag 25 Kinder zu den Schwestern, um dort zu spielen, zu basteln, an der Katechese teilzunehmen.

Die Schwestern von der Kongregation der Göttlichen Barmherzigkeit begleiten die Priester auf ihren Fahrten in die Dörfer. In ihrem Haus haben sie außerdem acht Mädchen aufgenommen, die in der Stadt Petropawlowsk studieren. Sie geben ihnen nicht nur eine Unterkunft, sondern betreuen sie, antworten auf ihre Fragen über den Glauben und beten gemeinsam mit ihnen. Einmal im Monat organisieren die Schwestern zusammen mit den Priestern ein Jugendtreffen.

KIRCHE IN NOT unterstützt die Schwestern jedes Jahr. Erzbischof Tomasz Peta schreibt uns: „Ordensleute sind verbunden mit Gott und bleiben dabei unauflöslich vereint mit den Menschen. Sie leben um der Menschen willen und wirken als ihre Vertreter. Sie teilen die Lebensbedingungen der Laien, um ihre Nöte zu verstehen und sich in ihrem Namen an Gott zu wenden. Die Ordensleute leben ihr Leben mit allen Menschen, die kochen Essen, bestellen ihren Garten, gehen auf den Markt und arbeiten mit ihren Händen, sie müssen im Winter ihre Klöster heizen und ihr geistliches Leben und ihr Wissen mit der Lektüre geistlicher Literatur nähren und stärken. Da die Kirche vom Staat getrennt ist, leben die Ordensleute von der Großzügigkeit und den Opfergaben der Gläubigen. Ihre finanzielle Hilfe befreit sie teilweise von diesen Sorgen, so dass sie sich ganz ihrer Berufung widmen können.“

Auch in diesem Jahr möchten wir daher die 70 Ordensfrauen, die in der Erzdiözese ihren wertvollen Dienst verrichten, mit einer Existenzhilfe von insgesamt 35.500 Euro unterstützen.

Spendennummer: 351-05-39

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