Jetzt spenden!

Ausbildungshilfe für 24 Seminaristen des Priesterseminars und 11 Studenten des Propädeutikum in Olomouc

September 2019
Europa Theologische Ausbildung

Das Erzbischöfliche Priesterseminar in Olomouc (deutscher Name: Olmütz) schaut bereits auf eine fast 230jährige Geschichte zurück. Diese wurde allerdings durch die Zeit der kommunistischen Kirchenverfolgung rund vierzig Jahre lang unterbrochen. Erst 1990, nach der politischen Wende, wurde das Seminar wiedereröffnet – auch mit der Hilfe von KIRCHE IN NOT, denn das Gebäude war zu kommunistischer Zeit verwahrlost und musste von Grund auf renoviert werden.

Eine der großen Persönlichkeiten, die aus diesem Seminar hervorgegangen sind, war Frantisek Kardinal Tomášek, der für seinen Widerstand gegen die Kommunisten berühmt geworden ist. Er hatte seine Priesterausbildung zwischen 1918 und 1922 in Olmütz erhalten. 1951 wurde er von den Kommunisten verhaftet und musste Zwangsarbeit in einem Steinbruch leisten. Erst nach dem Ende der stalinistischen Ära kam er 1954 frei.

Zwischen 1965 und 1977 war er Apostolischer Administrator der Erzdiözese Prag und ab 1977 bis 1991 Erzbischof von Prag. Einer der Höhepunkte seines Lebens war, als er mit neunzig Jahren noch Papst Johannes Paul II. auf dessen Reise durch das Land begleiten konnte.

Heute bereiten sich 24 junge Männer am Erzbischöflichen Priesterseminar in Olomouc auf die Priesterweihe vor. Weitere elf Studenten besuchen zur Zeit das Propädeutikum, den Vorbereitungskurs, der sie auf den Eintritt in das Priesterseminar vorbereitet. In diesem Jahr wurden acht junge Männer aus dem Olomoucer Priesterseminar zu Priestern geweiht. Sieben weitere wurden zu Diakonen geweiht – der Vorstufe zur Priesterweihe.

KIRCHE IN NOT unterstützt die Ausbildung der 24 Seminaristen und der 11 Studenten des Vorbereitungskurses auch in diesem Jahr mit 17.500 Euro.  

Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

» weiterlesen

Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

» weiterlesen