Jetzt spenden!

Ausbildungshilfe für 4 Seminaristen der Gesellschaft der Afrikamissionen

November 2019
Afrika Theologische Ausbildung

Die Gesellschaft der Afrikamissionen wurde 1856 gegründet. Ihr gehören Priester an, die sich in den Dienst der Evangelisierung der Menschen auf dem afrikanischen Kontinent stellen. Waren es in der Vergangenheit vor allem europäische und nordamerikanische Priester, stammen heute die meisten Berufungen aus Asien oder aus Afrika selbst. Heute gehören der Gesellschaft der Afrikamissionen rund 860 Priester an.  Ihre Mitglieder sind in sechzehn afrikanischen Ländern tätig. Auch der im September 2018 in Niger entführte italienische Missionar Pierluigi Maccalli ist ein Mitglied der Gesellschaft der Afrikamissionen.

In der ägyptischen Hauptstadt Kairo steht eines der Ausbildungshäuser der Gesellschaft der Afrikamissionen, das St-Markus-Seminar. Jedes Jahr kommt eine Gruppe von Seminaristen dorthin, um ein Jahr lang Erfahrungen in einem muslimischen Umfeld zu sammeln. Dies dient der Vorbereitung auf den pastoralen Dienst an den christlichen Minderheiten in muslimisch geprägten Ländern Afrikas sowie im Nahen Osten.

Die jungen Männer, die in Kairo einen Teil ihrer Ausbildung absolvieren, haben bereits ihre zeitlichen Gelübde abgelegt. Nach dem Studienjahr in Kairo werden sie in anderen Ländern ihre Ausbildung abschließen.

In diesem Jahr sind es vier Seminaristen der Gesellschaft der Afrikamissionen, die in Kairo ein Ausbildungsjahr absolvieren. Für ihre Reisekosten, ihre Verpflegung sowie für ihre Arabischkurse haben ihre Oberen uns um Hilfe gebeten. Wir helfen mit 2.000 Euro.

Spendennummer: 143-02-79

Syrien: Katholischer Priester erschossen - Mutmaßlich gezielter Überfall durch Kämpfer des IS

Bei einem bewaffneten und vermutlich gezielten Überfall auf ein Auto eines Priesters sind am vergangenen Montag in Syrien der Geistliche und dessen mitgereister Vater getötet worden. Ein weiterer Mitfahrer wurde verletzt, einem vierten Insassen gelang die Flucht. Wie der armenisch-katholische Erzbischof von Aleppo, Boutros Marayati, gegenüber dem internationalen Hilfswerk...

» weiterlesen

„Kirche in Not“ veröffentlicht neuen Bericht zur Christenverfolgung

Der Countdown bis zum Ende des Christentums in Teilen des Nahen Osten tickt immer lauter – und kann nur gestoppt werden, wenn die internationale Gemeinschaft jetzt handelt. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Bericht „Verfolgt und vergessen?“ von „Kirche in Not“. Er wurde vom britischen Nationalbüro des weltweiten päpstlichen Hilfswerks erstellt und liegt nun...

» weiterlesen