Jetzt spenden!

Sanierung eines Pfarrhauses auf der Puná-insel

November 2019
Amerika Bauhilfe

Die Isla di Puná (Puná-Insel) ist eine Insel von ca. 900 Quadratkilometern Fläche südlich der Küste Ecuadors. Sie hat 7.000 Einwohner. Eigentlich ist es eine arme Gegend, jedoch wird in der jüngeren Vergangenheit der Tourismus gefördert. Die Einwohner leben vom Fischfang im kleinen Stil oder von Kunsthandwerk für den Tourismus.

Die Insel ist wichtig für die Geschichte der Kirche in Lateinamerika, denn sie war der Ort, an dem 1541 der erste Bischof von Cusco, der zugleich einer der ersten Bischöfe in Lateinamerika war, das Martyrium erlitt. Die Evangelisation der Insel hat für die Geschichte der lokale Kirche eine besondere Bedeutung.

Trotz dieser langen christlichen Geschichte wurde hier aber erst im Jahr 2018 eine Pfarre eingerichtet.  Sie umfasst 13 Siedlungen auf der Insel.  Pfarrer Celso Miguel Montesdeoca Robles möchte das kirchliche Leben aufleben lassen. Einiges wurde schon erreicht: Es gibt Katechesen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Jugendseelsorge und Gruppen, die Kranke besuchen. Der Pfarrer möchte, dass die Gruppenleiter besser ausgebildet werden und noch neue Leute dazukommen, die sich engagieren. Schwestern von der Kongregation der „Töchter Mariens“ helfen dem Pfarrer bei seiner Arbeit.

Das Pfarrhaus ist jedoch in einem erbärmlichen Zustand und bedarf dringend der Sanierung. In der Region kommt es oft zu seismischen Erschütterungen, die die Wände beschädigen. Besonders das verheerende Erdbeben von 2016 hat schwere Schäden angerichtet. Und auch die salpeterhaltige raue Luft vom Meer setzt dem alten Gebäude zu. Außerdem ist es schlecht gegen die in der Umgebung marodierenden Banditen geschützt. Und auch die alten Wasser- und Elektroleitungen müssen ausgetauscht werden. KIRCHE IN NOT möchte mit 14.600 Euro bei der dringend notwendigen Sanierung helfen. 

Spendennummer: 217-01-19

Syrien: Katholischer Priester erschossen - Mutmaßlich gezielter Überfall durch Kämpfer des IS

Bei einem bewaffneten und vermutlich gezielten Überfall auf ein Auto eines Priesters sind am vergangenen Montag in Syrien der Geistliche und dessen mitgereister Vater getötet worden. Ein weiterer Mitfahrer wurde verletzt, einem vierten Insassen gelang die Flucht. Wie der armenisch-katholische Erzbischof von Aleppo, Boutros Marayati, gegenüber dem internationalen Hilfswerk...

» weiterlesen

„Kirche in Not“ veröffentlicht neuen Bericht zur Christenverfolgung

Der Countdown bis zum Ende des Christentums in Teilen des Nahen Osten tickt immer lauter – und kann nur gestoppt werden, wenn die internationale Gemeinschaft jetzt handelt. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Bericht „Verfolgt und vergessen?“ von „Kirche in Not“. Er wurde vom britischen Nationalbüro des weltweiten päpstlichen Hilfswerks erstellt und liegt nun...

» weiterlesen