Jetzt spenden!

Hilfe für die langfristige Betreuung der traumatisierten Überlebenden der Terroranschläge von Ostern 2019 und ihrer Angehörigen

Jänner 2020
Asien

Der Ostermorgen 2019 wird den Menschen in Sri Lanka für immer in schrecklicher Erinnerung bleiben: Eine Serie von Selbstmordattentaten in drei Kirchen und drei Hotels kostete rund 300 Menschen das Leben. Mehr als 500 Menschen wurden verletzt.

In der katholischen Kirche „St. Sebastian“ in Negombo, in der St.-Antoniuskirche in Colombo, einem beliebten Wallfahrtsort, sowie in einer protestantischen Kirche im 250 Kilometer von der Hauptstadt entfernten Batticaloa hatten sich zahlreiche Gläubigen zum Ostergottesdienst versammelt. In den gut gefüllten Kirchen gab es die meisten Opfer zu beklagen.

Die katholische Erzdiözese Colombo stand den Verletzten und den Angehörigen der Toten sofort zur Seite, um die Wunden zu behandeln, die Toten zu begraben und die erste Not zu lindern. Die seelischen Wunden sitzen jedoch tief. Die Menschen, die die Anschläge überlebt haben, sind schwerst traumatisiert, und die Angehörigen der Toten durchleben Schmerz und Trauer.  Dazu kommt, dass die Menschen befürchten müssen, dass sich jederzeit wieder Anschläge ereignen können. Sie leiden unter Angstzuständen. Die  Erzdiözese Colombo möchte den Trauernden und Traumatisierten Hilfe in Form von Traumatherapie, Beratung und Begleitung dabei helfen, ihre seelischen Verletzungen zu heilen. Besonders die Kinder, die die Anschläge überlebt haben, brauchen Hilfe, um wieder Vertrauen zum Leben zu gewinnen und nicht ein Leben lang unter den Folgen dieser schrecklichen Erlebnisse zu leiden.

Es sollen 300 Berater ausgebildet werden, damit sie den betroffenen Familien kompetent helfen können. Auch Jugendgruppenleiter und andere Personen, die mit Betroffenen in Kontakt kommen können, sollen für die Probleme sensibilisiert und darin geschult werden, Traumatisierungen zu erkennen.  KIRCHE IN NOT hilft mit 82.000 Euro.

Spendennummer: 312-00-59

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

» weiterlesen

KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

» weiterlesen