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Eigene Priester für das Land

August 2003
Amerika
In keinem Land Südamerikas gibt es so wenige Geistliche wie in Bolivien und Peru. Zwar sind 92% der Peruaner getauft, aber es fehlt ihnen an grundlegendem Wissen um den Glauben, an seelsorglicher Betreuung. Häufig werden die Menschen so Opfer aggressiv missionierender Sekten. Ein echter geistlicher Notstand! Msgr. César Corrales Melgar, seit 28 Jahren Bischof der Diözese Ica (südlich von Lima), ist deshalb froh, dass es ihm mit Hilfe von "Kirche in Not" endlich gelungen ist, ein eigenes Priesterseminar zu bauen. Nur 45 Priester betreuen eine Diözese mit etwa 725.000 Einwohnern, die überwiegende Mehrheit sind Ordensmissionare. Msgr. Corrales, selbst ein einheimischer Dominikaner, möchte vor allem eigene Berufungen fördern. Zur Zeit hat er zehn Seminaristen, aber er ist sicher, dass es mehr werden, sobald das eigene Seminar fertiggestellt ist. Für die letzten Arbeiten - das Herrichten des Eingangs und der Empfangszimmer wird aber noch dringend Geld benötigt. "Kirche in Not" hat dafür erneut 10.000 Euro zugesagt. Mehr darüber wissen die Nationalbüros.
Spendennummer: 003-357 Bauhilfe Lateinamerika

Neuer Präsident bei KIRCHE IN NOT - Österreich

Der Unternehmer und Jurist Dr. Michael Spallart wird neuer Vorstandsvorsitzender von „Kirche in Not-Österreich“. Seit 1. Dezember 2019 hat Dr. Michael Spallart die ehrenamtliche Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden (Präsident) von „Kirche in Not – Österreich“ übernommen. Er folgt damit Dr. Thomas Heine-Geldern nach, der sich als...

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Burkina Faso: „Blutiger Beginn der Adventszeit“ - „Kirche in Not“ zeigt sich bestürzt über anhaltende Gewalt gegen Christen

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist entsetzt über einen erneuten Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso. Wieder wurden Christen an einem zeitlich neuralgischen Punkt, nämlich zu Beginn des Kirchenjahres, getroffen. Was schon bei den schrecklichen Osteranschlägen im April 2019 auf Sri Lanka passiert ist, setzt sich fort: Terroristen...

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