Jetzt spenden!

Einsatz am Priesterseminar für eine bessere Zukunft

September 2003
Amerika
Seit Jahrzehnten befindet sich Kolumbien in der Dauerkrise: Polizei, Militär, Drogenkartelle und Guerilla liefern sich wüste Schlachten. Die Folge: Korruption, eine hohe Inflationsrate, Tausende von Flüchtlingen im eigenen Land. Wie immer leiden die Armen am meisten. Verwickelt in politische Auseinandersetzungen ist der Staat nicht in der Lage dort Hilfe zu leisten, wo sie am meisten Not tut: in den ländlichen unterentwickelten Gebieten. Die Kirche ist hier um Ausgleich bemüht, aber auch sie steht immer wieder im Kreuzfeuer. Geistliche Würdenträger wurden verschleppt, Priester getötet.....
Dennoch wird die Kirche nicht müde, sich um die Opfer der Politik zu kümmern. Pastorales und soziales Engagement gehen Hand in Hand. Wichtigste Basis für diesen Einsatz sind couragierte und gut ausgebildete Priester. In der Diözese Valledupar, im Norden des Landes am Rand der Sierra Nevada, gibt es glücklicherweise viele Berufungen – und seit zehn Jahren auch ein eigenes Diözesanpriesterseminar. Und Priester werden hier in der Diözese gebraucht, wo inzwischen 25% der 700.000 Einwohner aus Vertriebenen aus anderen Landesteilen besteht. Daher ist hier ganz besonders jeder einzelne der zur Zeit 72 Seminaristen ein Stück Hoffnung für die lokale Kirche und das Land. Damit das Seminar seine Arbeit fortsetzen kann, wollen wir wie in den vergangenen Jahren auch mit 9.000 Euro helfen. Ihre Spenden machen dies möglich. Unsere Nationalsekretariate können Ihnen nähere Auskunft geben.
Spendennummer: 003-253 Seminaristen Lateinamerika

Neuer Präsident bei KIRCHE IN NOT - Österreich

Der Unternehmer und Jurist Dr. Michael Spallart wird neuer Vorstandsvorsitzender von „Kirche in Not-Österreich“. Seit 1. Dezember 2019 hat Dr. Michael Spallart die ehrenamtliche Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden (Präsident) von „Kirche in Not – Österreich“ übernommen. Er folgt damit Dr. Thomas Heine-Geldern nach, der sich als...

» weiterlesen

Burkina Faso: „Blutiger Beginn der Adventszeit“ - „Kirche in Not“ zeigt sich bestürzt über anhaltende Gewalt gegen Christen

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ist entsetzt über einen erneuten Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso. Wieder wurden Christen an einem zeitlich neuralgischen Punkt, nämlich zu Beginn des Kirchenjahres, getroffen. Was schon bei den schrecklichen Osteranschlägen im April 2019 auf Sri Lanka passiert ist, setzt sich fort: Terroristen...

» weiterlesen