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Ausbildungsbeihilfe für die Studenten im Priesterseminar in Riga

April 2002
Europa
Das bereits 1920 in Aglona gegründete und im Jahre 1924 nach Riga verlegte Priesterseminar des kleinen baltischen Landes weist eine bewegte Geschichte auf: In der Zeit der Religionsverfolgung durch die Kommunisten gab es auf dem gesamten Gebiet der ehemaligen Sowjetunion nur zwei Seminare an denen mit der Genehmigung und unter Kontrolle des Regimes katholische Priester ausgebildet wurden: eines in und für Litauen und das andere in Riga, wo die Seminaristen für das ganze restliche Territorium der Sowjetunion Aufnahme fanden. Seit dem Nachlassen der Repression in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts und der Unabhängigkeit Lettlands 1991 ist für die Seminaristen vieles leichter geworden: Vorbei sind heute die Zeiten staatlicher Unterdrückung und Verfolgung sowohl der Kirche als Institution wie auch der einzelnen Gläubigen. Geblieben ist Lettland, von dessen rund 2.5 Millionen Einwohnern etwa ein Viertel katholisch sind, die Altlast nach jahrzehntelanger kommunistischer Misswirtschaft. Ein "Aufschwung" ist noch nicht in Sicht. So wird verständlich, dass der Bischof von Jelgava, Antons Justs, der zugleich Rektor des Seminars in Riga ist, um Unterstützung für seine Seminaristen gebeten hat. Die Hilfe wird hauptsächlich zur Verpflegung der Studenten und für Heizungskosten, die ständig steigen, benötigt. "Kirche in Not/Ostpriesterhilfe" hat 14.400 Euro versprochen. Möchten Sie helfen? Näheres bei den Nationalbüros.
Spendennummer: 003 – 260 Seminaristen Osteuropa

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

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KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

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