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Ausbildungshilfe für angehende Ordensleute

Februar 2004
Afrika
Seit 1960 sind die Dominikaner in Ruanda präsent. Zusammen mit anderen Ordensgemeinschaften wollen sie heute die Arbeit der ersten Missionare fortführen und dabei einen Schritt weitergehen: Sie möchten der Kirche helfen, in der traditionellen Gesellschaft heimisch zu werden (Inkulturation). Dabei ist neben der eigentlichen Pastoralarbeit und dem Dienst an den Ärmsten die Ausbildung der Jugend von großer Bedeutung. So hat der Dominikanerorden etwa 1963 maßgeblich zur Gründung der Nationalen Universität in Butare im Süden des Landes beigetragen. Auch heute noch – 10 Jahre nach dem blutigen Bürgerkrieg zwischen Hutus und Tutsi – leidet Ruanda unter den Folgen. Die Kirche leistet einen wichtigen Beitrag zur Versöhnung indem sie die verfeindeten Parteien immer wieder zum Frieden aufruft. Versöhnung ist auch eines der Themen, mit denen sich angehende Ordensleute bei Tagungen während ihrer Ausbildung auseinandersetzen. Solche Treffen von zukünftigen Ordensleuten verschiedener Kongregationen organisiert Pater Leszek Czelysniak. In den letzten Jahren haben jeweils mehr als 100 Teilnehmer sein Angebot wahrgenommen. Da die Kirche vor Ort nicht über genügend Mittel zur weiteren Durchführung dieser Kurse verfügt, möchte „Kirche in Not“ 6.000 Euro hierfür zur Verfügung stellen. Möchten Sie dazu beitragen? Weitere Informationen gibt es bei den Nationalbüros.
Spendennummer: 145-03-12

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

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KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

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