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Die Volksmissionen im Dienst der Neuevangelisierung.

Mai 2002
Amerika
Auch in Brasilien, dem größten katholischen Land der Erde, ist heute eine Neuevangelisierung nötig. Denn nicht nur die zahlreichen, überall im Lande wie Pilze aus dem Boden hervorsprießenden Sekten, sondern auch die vor allem in den Großstädten des brasilianischen Südens zunehmende Säkularisierung im Zuge der Globalisierung stellen die katholische Kirche vor große Herausforderungen. Ein wirksames Mittel im Dienst der Neuevangelisierung sind die Volksmissionen, groß angelegte, meist über ein ganzes Wochenende andauernde Glaubenskampagnen auf Pfarreiebene. Durch Gebetstreffen, Workshops und andere Veranstaltungen, die von großen Festgottesdiensten eingerahmt werden, können viele Gläubige mobilisiert und dazu animiert werden, als Laienmissionare und –missionarinnen die Frohe Botschaft in ihr Lebensumfeld weiterzutragen. Die Vorbereitung und Durchführung solcher Volksmissionen erfordert jedoch einen hohen finanziellen Aufwand, den die Kirche vor Ort oft nicht alleine tragen kann.
Eine von vielen Diözesen im bitterarmen Nordosten Brasiliens, die regelmäßig solche Volksmissionen durchführen, ist das Erzbistum Aracaju. "Kirche in Not" hat dem Erzbischof Dom José Palmeira erst kürzlich für diesen Zweck eine Starthilfe in Höhe von 1000 Euro versprochen. Sie können mithelfen, damit auch in anderen Diözesen unzählige Menschen ihren Glauben entdecken können! Nähere Auskünfte halten die Nationalbüros für Sie bereit.
Spendennummer: 003 – 219 Hilfe für Lateinamerika

Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

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