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Kapellenrenovierung in Gruisor.

Juni 2002
Europa
Auch 13 Jahre nach dem Sturz der kommunistischen Diktatur ist die Lage der katholischen Kirche in Rumänien schwierig: Zwar herrscht mittlerweile Glaubensfreiheit im Land und die Zeit der Kirchenverfolgung und –unterdrückung ist vorüber, dafür ist der Glaube der Menschen nun durch westlichen Liberalismus und Materialismus gefährdet. Dazu kommen die Lasten der Vergangenheit: Vielfach ist früher verstaatlichtes Kircheneigentum bis heute nicht zurückgegeben worden und oft gibt es keine Mittel um etwa kirchliche Gebäude, die früher zwangsweise vernachlässigt wurden zu renovieren oder zu restaurieren. Die Gemeinden sind oft klein und arm, so auch die von Gruisor , in der Erzdiözese Alba Iulia (Lateinischer Ritus). Die dortige Gemeinde zählt zwar nur 35 Gläubige, die jedoch ihre Treue zur Kirche durch die Zeiten der Verfolgung bis zum heutigen Tag bewahrt haben. Die ihr zum Gottesdienst zur Verfügung stehende kleine Kapelle ist in schlechtem baulichen Zustand und bedarf dringend der Renovierung. Weder die Gemeinde selber noch das Erzbistum haben die hierzu erforderlichen Mittel. Daher hat der Erzbischof von Alba Iulia, Dr. György Jakubinyi, um Unterstützung gebeten. "Kirche in Not" hat ihm 3.500 Euro versprochen. Möchten Sie helfen? Näheres bei den Nationalbüros.
Spendennummer: 003 – 355 Bauhilfe Rumänien

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