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Unterstützung für einen Radiosender im Apostolischen Vikariat Pilcomayo

Dezember 2005
Amerika

So sieht es in den Studios des Senders aus.

Der katholische Rundfunksender „Pa’i Puku“ („der große Priester“ in der Indiosprache Guaraní) wurde 1997 zu Evangelisierungszwecken im Apostolischen Vikariat Pilcomayo, nördlich von Asunción, gegründet. Benannt ist er nach Msgr. Pedro Shaw, dem dritten Apostolischen Vikar, der diesen Beinamen wegen seiner Körpergröße von über 2 Metern erhielt. Der Sender strahlt seine Programme sowohl in Guaraní als auch in spanischer Sprache aus und ist über die Grenzen Paraguays hinaus auch in Teilen Argentiniens und Boliviens zu empfangen. Er erreicht mit seinem bunt gemischten Programm – mindestens anderthalb Stunden der täglichen Sendezeit sind religiösen Inhalts – durchschnittlich etwa 100.000 Hörer. Aufgrund der äußerst geringen Bevölkerungsdichte in der Region, der für Lateinamerika ungewöhnlichen Diasporasituation der Katholiken in einem mehrheitlich mennonitischen Umfeld und des Priestermangels ist er ein sehr wichtiges Medium zur Glaubensverkündigung. Eine Hörerin drückte es so aus: „Jetzt brauche ich nur noch das Radio einzuschalten und habe den Priester bei mir zuhause.“ Ein großes Problem stellt allerdings die Telefonverbindung zur 25 Kilometer entfernten Senderantenne dar: Da die analoge Verbindung völlig veraltet und sehr reparaturanfällig ist, kommt es häufig zu Störungen. Um diesem Missstand abzuhelfen, möchte der Sender eine digitale Verbindung einrichten. Hierzu fehlen jedoch die Mittel. Daher hat der Direktor des Senders, Ramón Zavala, um Hilfe gebeten. „Kirche in Not“ hat ihm 12.000 Euro versprochen. Wer möchte helfen? Nähere Auskünfte erteilen die Nationalbüros.
Spendennummer: 233-08-60

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