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Umbau eines Gebäudes zu einem Pfarrzentrum in der Diözese Witebsk

Juli 2006
Europa Bauhilfe
Weißrussland ist mit dem autokratischen Regime des derzeitigen Präsidenten Aleksandr Lukashenka das reformresistenteste Land der ehemaligen Sowjetunion – mit allen nachteiligen Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft: Neben materieller Armut bedeutet dies vor allem auch einen gewissen Stillstand im geistigen Leben der Nation. Allerdings gibt es heutzutage für die Kirche wieder die Möglichkeit zu legaler Tätigkeit. So auch im erst 1999 errichteten Bistum Witebsk mit seinen etwa 1,4 Millionen Einwohnern, von denen rund 140.000 katholisch sind. Seit 1925 gab es in der 400.000 Einwohner Stadt Witebsk keine katholische Pfarrgemeinde mehr, keinen katholischen Priester und auch keine Glaubensverkündigung. Erst nach 65 Jahren haben katholische Gläubige hier 1990 wieder eine Gemeinde ins Leben gerufen. In den Jahren seit 2000 sind 3 weitere Pfarreien hinzugekommen. Eine davon ist die Hl. Geist Gemeinde, die anfänglich ihre Gottesdienste in einer Blechbaracke feiern musste. Da die Anzahl der Messbesucher mittlerweile kontinuierlich wächst, möchte die Gemeinde das von den Kommunisten ursprünglich als Sporthalle geplante Gebäude nun zu einem Pfarrzentrum umbauen, in dem auch die Hl. Messe in würdiger Weise gefeiert werden kann.

Blick auf das zukünftige Pfarrzentrum.

Hierzu ist jedoch eine finanzielle Anstrengung erforderlich, die die Möglichkeiten der in ihrer Mehrzahl äußerst armen Gläubigen übersteigt. Der Gemeindegeistliche, Pfarrer Adam Dynak, bittet daher um Hilfe. „Kirche in Not“ hat ihm 40.000 Euro versprochen. Wer möchte helfen?
Spendennummer: 439-01-11

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