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Ausbildungshilfe für die Seminaristen der Diözese Kisantu

September 2006
Afrika Theologische Ausbildung

Zukünftige Priester der Diözese Kisantu.

Nachdem am 30. Juli unter internationaler Aufsicht die ersten freien Wahlen seit mehr als 40 Jahren stattgefunden haben, wartet das rohstoffreiche, aber immer wieder von blutigen Bürgerkriegen und inneren Unruhen geplagte Land nun auf das Ergebnis der für den 29. Oktober anberaumten Stichwahl. Viele Menschen haben, wenn nicht ihr Leben, so doch ihren irdischen Besitz durch Kampfhandlungen verloren. Was bleibt ist die Hoffnung auf eine bessere und vor allem friedliche Zukunft. Die katholische Kirche verlor den größten Teil ihres Eigentums bereits 1972 durch die Verstaatlichungen unter dem damaligen Präsidenten Mobutu. So auch im südlich der Hauptstadt Kinshasa gelegenen Bistum Kisantu, das 26 Pfarreien mit zahlreichen Filialgemeinden umfasst, die meisten davon im ländlichen Raum. Seine etwa 930.000 Einwohner sind zu rund zwei Dritteln katholisch. Zur Sicherung ihres Lebensunterhalts ist die Bevölkerung weitgehend auf Kleinlandwirtschaft angewiesen und lebt wegen der niedrigen Erzeugerpreise für Agrarprodukte in großer Armut. Für die Ausbildung ihrer Seminaristen – am 30. Juli wurden 8 Diakone zu Priestern geweiht – kann die Diözese aus eigenen Mitteln nicht aufkommen. Daher hat Bischof Fidèle Nsielele-zi-Mputu um Unterstützung gebeten. „Kirche in Not“ hat ihm 10.000 Euro versprochen. Möchten Sie dazu einen Beitrag leisten?
Spendennummer: 115-02-70

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