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Messstipendien für Priester der Diözese El Obeid.

August 2002
Afrika
Messstipendien für Priester der Diözese El Obeid Die im Norden Sudans gelegene Diözese El Obeid gehört zu den Gegenden in der Welt in denen die Kirche und ihre Gläubigen gerade heute Verfolgung und Unterdrückung leiden. Die Diözese ist zweigeteilt. Der nördliche Teil, der unter dem Regime von Khartoum steht, wird von einem apostolischen Administrator, Bischof Antonio Menegazzo, und der südliche “freie” Teil von Bischof Macram Max Gassis, betreut. Der im Exil lebende Bischof Gassis bemüht sich seit Jahren, die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf den Krieg gegen Christen zu lenken, den das islamistische Regime von Khartum seit fast zwei Jahrzehnten gegen weite Teile der Bevölkerung im eigenen Land führt. Das Regime beabsichtigt die Islamisierung und Arabisierung des ganzen Sudan und verfolgt daher die christliche oder animistische schwarze Bevölkerung in grausamster Weise. Es ist deshalb besonders wichtig, dass die Kirche in Gestalt ihrer Priester wo immer möglich an der Seite der Leidenden durchhält und trotz aller Unterdrückung und Verfolgung weiter ihren Weg beschreitet. Jedoch ist das leider, wie das Beispiel des „Exilbischofs“ Gassis beweist, nicht immer möglich. Um den Lebensunterhalt der 9 Priester im freien Teil der Diözese zu gewährleisten ist Hilfe aus dem Ausland unabdingbar: Medizinische Behandlung erkrankter Priester etwa ist im Sudan nicht zu haben, im Krankheitsfall müssen die Priester nach Nairobi im Nachbarland Kenia ausreisen. Auch im Norden muß Bischof Menegazzo bis an seine Grenzen gehen, um seine 18 Priester trotz der Großzügigkeit der verarmten Gläubigen, von denen viele aus anderen Kriegsgebieten aus dem Sudan vertrieben wurden, zu unterstützen. Möchten Sie durch Messstipendien zum Lebensunterhalt dieser und anderer sudanesischer Priester beitragen? Näheres erfahren Sie bei den Nationalbüros.
Spendennummer: 003 – 215 Hilfe für Sudan

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