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Hilfe zum Bau der Kathedrale von Castanhal

Juni 2008
Amerika Bauhilfe

Messfeier in der im Bau befindlichen Kathedrale.

Die erst 2005 gegründete Diözese Castanhal liegt im Nordosten Brasiliens, östlich von Belém. Sie zählt etwa 700.000 Einwohner, die sich auf 31 Pfarreien mit über 1175 Gemeinden verteilen. Viele von ihnen sind Mischlinge zwischen Europäern und Indios. Sie ernähren sich hauptsächlich von Landwirtschaft und Fischfang. Abgesehen von den städtischen Gebieten, gibt es keine nennenswerte Industrie. In der weit verbreiteten Armut finden die Sekten einen reichen Nährboden, zumal für die Seelsorge nur 36 Priester, 15 Diakone, 52 Ordensschwestern und 25 Seminaristen zur Verfügung stehen. Da bisher nur eine kleine Kirche als Kathedrale genutzt wird, hat man mit dem Bau eines neuen Gotteshauses Santa Maria Mae de Deus begonnen, das im Erdgeschoss das gleichnamige Sozialzentrum beherbergt. Auch wenn bisher nur der Rohbau aus Beton fertig ist und das Dach, das Mauerwerk, der Fußbodenbelag und viele weiter Abschlussarbeiten noch fehlen, wird die Hl. Messe bereits in der neuen Kathedrale gefeiert. Der Bischof, Dom Carlos Verzeletti, schreibt: „Wenn es regnet – und hier regnet es nicht wenig, vor allem in der ersten Jahreshälfte – warten wir, bis wir mit dem Gottesdienstfeiern beginnen können. Es ist eine große Freude zu sehen, dass die im Bau befindliche Kathedrale immer voll ist.“ Bischof Verzeletti bittet für die Fortführung des Bauvorhabens um Hilfe. „Kirche in Not“ hat ihm 42.200 Euro versprochen.
Spendennummer: 212-08-10

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