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Orientierungskurs für junge Männer, die sich für das Priestertum interessieren

März 2009
Afrika Theologische Ausbildung

Seminaristen des Orientierungsjahres.

Afrika ist reich an Berufungen. Mittlerweile stammt jeder fünfte Seminarist der Welt von diesem Kontinent. Auch im Sudan, der fast ein Vierteljahrhundert lang Schauplatz eines blutigen Bürgerkrieges war, geben Berufungen Hoffnung auf eine neue Zukunft, und in Khartoum, der Hauptstadt des Sudan, gibt es ein Priesterseminar. Als Vorstufe zu diesem Seminar wird ein Vorkurs angeboten, der jungen Männern, die Priester werden wollen, dabei hilft, ihre Berufung zu prüfen und zu festigen. Momentan sind es 16, die dort eine theologische Grundausbildung erhalten und geistlich begeleitet werden. Diejenigen, die Arabisch sprechen, unterrichten christliche Kinder in Schulen. Dies ist besonders wichtig in einem Umfeld, in dem die Islamisierung immer weiter vorangetrieben wird und Christen benachteiligt sind. Denn nach der Einführung der Sharia-Gesetze, die für privates und öffentliches Recht gelten und auch auf dem Sektor des Erziehungswesens wirksam sind, nimmt das Ziel, die Gesellschaft im Sudan zu islamisieren, in der Politik einen breiten Raum ein. Hier ist es wichtig, gerade die christliche Jugend zu stärken. Die jungen Männer, die nach dem Orientierungskurs in das Priesterseminar eintreten, werden eines Tages als Priester ihrem Volk dienen, andere, die herausfinden, dass Gott sie nicht zu einem Leben als Priester ruft, können die religiöse und pastorale Ausbildung, die sie ein Jahr lang genossen haben, an anderer Stelle fruchtbar für die Kirche einsetzen – als Religionslehrer, Katecheten, Diakone... „Kirche in Not“ hat 9.000 Euro versprochen, damit diese wertvolle Initiative weitergeführt werden kann.
Spendennummer: 150-02-71

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

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KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

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