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Innenausbau der Pfarrkirche von Pjetershan

März 2009
Afrika Bauhilfe

Innenraum der neuen Kirche.

Bis vor wenigen Jahren mussten die Einwohner von Pjetershan einen beschwerlichen Fußweg von zwei Stunden auf sich nehmen, um sonntags die Heiligen Messe mitfeiern zu können. Dies war nicht nur bei Regen eine große Strapaze. Trotz all dieser Schwierigkeiten ist es eine lebendige, fruchtbare Pfarrei, die nicht nur bereits einen Priester und neun Ordensfrauen hervorgebracht hat, sondern in der 90% der 1800 Einwohner an Sonn- und Feiertagen zur Kirche gehen. 2003 konnte endlich mit dem Bau einer eigenen Pfarrkirche begonnen werden. Die Gläubigen der Gemeinde, die selbst sehr arm sind, haben im Laufe von vier Jahren unter großen Opfern und mit vereinten Kräften die Summe von 237.000 Euro aufgebracht, um den Bau möglich zu machen. Die meisten von ihnen haben jedoch keine Arbeit mehr, und obwohl sie die Kirche lieben, können sie nicht mehr geben. So steht inzwischen zwar der Rohbau des Gotteshauses, aber für die Innenausstattung ist kein Geld da. Die Kirche dient nicht nur als Raum für die Gottesdienste, sondern es gibt auch zwei Räume für Religionsunterricht und Jugendarbeit. Es kommen regelmäßig 400 Kinder zum Religionsunterricht! Ein Priester und zwei Ordensfrauen betreuen die Gemeinde. „Kirche in Not“ hat den Gläubigen von Pjetershan, die aus Liebe zu ihrer Kirche schon so große Opfer gebracht haben, 10.000 Euro versprochen, damit ihr Gotteshaus bald keine Baustelle mehr ist, sondern ein würdiger Ort des Gebetes.
Spendennummer: 449-01-10

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