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Ausstattung und Renovierung des Speisesaales des Priesterseminars von Bamanya

April 2009
Afrika Bauhilfe

Das marode Seminar von Bamanya.

Jedes Jahr treten rund 100 junge Männer in das Großseminar von Bamanya ein, um Priester zu werden. Sie folgen ihrer Berufung, obwohl die Lebensbedingungen in dem maroden Gebäude miserabel sind. Die Studenten und die Lehrkräfte haben nur ein notdürftiges Dach über dem Kopf. Immer wieder kommt es zu Krankheitsfällen, weil sie Kälte und Nässe nahezu schutzlos ausgeliefert sind. Auch die Gegenstände werden beschädigt, denn wenn es regnet und jemand nicht in seinem Zimmer ist, um seine Bücher, Lehrmaterialien und seine übrigen bescheidenen Habseligkeiten in Sicherheit zu bringen, wird alles komplett nass. Die Fliegengitter an den Fenstern sind kaputt, so dass sich außerdem Krankheiten wie Malaria, die von Insekten übertragen werden, ausbreiten.
Das größte Problem besteht jedoch darin, dass die Küche über keinen Kühlschrank verfügt, so dass frische Lebensmittel sofort verbraucht werden müssen, wenn sie erhältlich sind. Es können keine Vorräte angelegt werden, wenn es günstig wäre, bestimmte Nahrungsmittel zu erwerben, so dass es zu anderen Zeiten kaum etwas zu essen gibt. Das Seminar hat bereits vieles unternommen, um selbst Geld zu verdienen. Die Studenten haben Werkzeuge wie Schaufeln, Feilen, Hackmesser und Spaten hergestellt und verkauft, Felder urbar gemacht, um Maniok und Bohnen anbauen und Vieh weiden lassen zu können und noch vieles mehr. Der Rektor versichert: „Die Seminaristen haben Kreativität, Verantwortungsgefühl und guten Willen angesichts der schwierigen Situation gezeigt“. Aber gereicht hat das Geld, das sie mit ihrem Engagement verdient haben, nicht.
"Kirche in Not" hat ihnen 30.000 Euro versprochen, damit sie den Speisesaal mit zwei Kühlschränken und Gefriertruhen ausstatten und die dringendsten Reparaturen vornehmen können.
Spendennummer: 115-02-13 (Ihre Spende kommt diesem oder ähnlichen Projekten zugute)

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