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Renovierung des Katechesezentrums in Beaucamps

Mai 2009
Afrika Bauhilfe
Der Bischof der Diözese Farafangana steht vor großen Herausforderungen. Die Menschen in seiner Diözese sind arm, 80 Prozent der Einwohner können nicht lesen und schreiben, es gibt keine Arbeit, und viele Familien zerfallen, weil die Männer in anderen Regionen nach einem Broterwerb suchen und ihre Frauen und Kinder zurücklassen. Kaputte Familien bringen wiederum nur wenige geistliche Berufungen hervor, so dass es zu wenige Priester gibt, die den Gläubigen zur Seite stehen und sie seelsorglich betreuen können. Wichtig ist es auch, bei den Einwohnern, die zum größten Teil Kleinbauern sind, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass die Natur als Schöpfung Gottes erhalten bleibt, was gerade auf der Insel Madagaskar, die über eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt verfügt, die jedoch durch Abholzung und Brandrodung der Regenwälder immer mehr vernichtet wird, von besonderer Bedeutung ist.

Das Katechesezentrum in Beaucamps.

Hoffnung macht die Tätigkeit des katechetischen Zentrums in Beaucamps, das unter der Leitung von Jesuitenpatres steht. Dort werden mit der Unterstützung von „Kirche in Not“ Katecheten ausgebildet, die den Bischof und die Priester bei ihren zahlreichen Aktivitäten unterstützen. Die Familienpastoral, die Förderung von Berufungen und geistlicher Bewegungen, der Einsatz für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Natur, der Erhalt positiver traditioneller Werte und eine wirkliche Einbettung des christlichen Glaubens in die Kultur der Menschen, Entwicklungshilfe durch Bildungsmaßnahmen, die Förderung von Frauen, die Anregung zur Einrichtung von Pfarrkommissionen, die sich verschiedener Aspekte des Gemeindelebens annehmen und vor allem die Stärkung des Gebets und der Liebe zur Eucharistie – alles das steht auf dem Programm des Zentrums, das Bischof Benjamin Ramaroson als „Herz der Diözese“ bezeichnet.

Das Gebäude muss jedoch dringend renoviert und den stets wachsenden Bedürfnissen angepasst werden. „Kirche in Not“ hat 37.500 Euro versprochen.

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