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Wiederaufbau der durch einen Anschlag zerstörten Marienkirche in Sukkur Sindh

Mai 2009
Asien Bauhilfe
Drei Jahre ist es jetzt her, dass eine aufgehetzte Menschenmenge die katholische Marienkirche in Sukkur Sindh sowie ein protestantisches Gotteshaus nahezu vollständig zerstörten. Islamische Fundamentalisten hatten das Gerücht gestreut, ein Christ habe einige Seiten des Korans verbrannt. In der 120 Jahre alten schönen Marienkirche blieb daraufhin nichts verschont: Heiligenfiguren, Bänke, Missale, Messkelche, die gesamte Elektroinstallation, das Dach, die Fenster, liturgische Gewänder – nichts blieb ganz, alles wurde vom fanatisierten Mob verbrannt oder zerbrochen. Die Polizei und die Feuerwehr schritten kaum ein, um die Christen und ihr Hab und Gut zu schützen. Die Regierung versprach damals schnelle Hilfe, aber bis heute wurden weder die Täter bestraft noch die versprochene Wiederaufbauhilfe gezahlt. Bis heute müssen die Gläubigen die Heilige Messe unter offenem Himmel oder im Saal der Schule feiern.

Bischof Max J. Rodrigues von Hyderabad, der Pfarrer und zwei Ordensschwestern stehen in der durch einen Anschlag zerstörten Marienkirche in Sukkur Sindh.

Bis vor kurzem hoffte Bischof Max J. Rodrigues von Hyderabad noch darauf, dass die Regierung ihr Versprechen doch noch einhalten werde. Die Hoffnung musste er jedoch begraben. Wenn wir ihm nicht helfen, wird es wohl niemand tun, und so haben wir ihm 30.000 Euro versprochen. Er schreibt uns: „Ich bin ‚Kirche in Not’ überaus dankbar für die starke menschliche, moralische und finanzielle Unterstützung für die von Kummer heimgesuchten Menschen und die Kirche von Sukkur in einer Zeit, da sie es am meisten brauchten. Wir versichern Euch unserer Gebete!“

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Spendennummer: 328-08-19

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