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Bau eines multifunktionalen Pastoralzentrums der Vinzentinerinnen in Lumas

Mai 2009
Europa Bauhilfe
Seit 17 Jahren leisten die Vinzentinerinnen in dem Dorf Lumas im Süden Albaniens wertvolle Arbeit. Die Menschen sind sehr arm, viele können nicht lesen und schreiben, das moderne Leben ist weit entfernt. Die Kinder hüten schon von klein auf die Schafe und gehen nicht mehr zur Schule, so dass sie kaum eine Schulbildung erlangen. So war es auch schon bei ihren Eltern und Großeltern.

Die Kinder in Lumas wollen mehr über Jesus erfahren.

Die Mehrheit der Einwohner von Lumas sind Moslems, die jedoch ihren Glauben größtenteils nicht praktizieren. Albanien war 1967 unter dem Diktator Enver Hoxha laut Verfassung zum ersten atheistischen Staat der Welt erklärt worden. Dies war selbst für kommunistisch regierte Staaten eine Neuheit. Jegliche Religionsausübung wurde verboten und blutig verfolgt. Dies galt für alle Religionsgemeinschaften. Heute hingegen lassen sich nicht wenige Menschen taufen.

Die Schwestern helfen, wo immer sie können: Sie versorgen die Einwohner medizinisch, stehen den Frauen zur Seite, kümmern sich um Kinder und Jugendliche, von denen viele schon mit 12-14 Jahren alkoholabhängig sind, und sind in der Region, in der es kaum Priester gibt, die Säule der Kirche. Ihr Wirken erreicht auch die Nachbarorte. In dem Dorf Mollas beispielsweise, das 5 Kilometer entfernt liegt, gibt es auch bereits eine lebendige katholische Gemeinde, aber die Menschen wünschen sich, dass vor allem die Kinder mehr über den Glauben und über Jesus Christus erfahren und dass es noch mehr pastorale Angebote gibt.

Die Vinzentinerinnen möchten nun ein Pastoralzentrum gründen, in dem sie vor allem ihre Evangelisierungsarbeit verstärken, aber der Bevölkerung auch verschiedene soziale und karitative Angebote machen wollen. Das Motto des Projektes lautet: „Gemeinsam für ein besseres Dorf“. Besonders liegt den Schwestern die Jugendarbeit am Herzen. Bislang gibt es keinen Treffpunkt für Jugendliche. Die meisten hängen in ihrer Freizeit in der Kneipe herum und betrinken sich – wer viel Schnaps verträgt, gilt als „starker Kerl“. Hier gibt es viel zu tun, Werte müssen vermittelt, neue Wege der Lebensgestaltung und der Sinnsuche aufgezeigt werden.

Viele Menschen sind für den Glauben offen, aber es bedarf geeigneter Räumlichkeiten, wo eine geregelte pastorale Arbeit stattfinden kann. Schwester Rosania schreibt uns: „Viele kommen und fragen, ob wir sie auf die Sakramente vorbereiten können, aber wo wollen wir mit ihnen Katechese machen, ohne Sonne oder Regen ausgesetzt zu sein?“ Die Menschen warten schon sehr auf das Zentrum. „Kirche in Not“ hat 30.000 Euro versprochen, denn das Zentrum wird ein Segen für die Menschen in der Region sein.

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