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Bau einer Mehrzweckhalle in der Missionspfarrei von Tissa

Juni 2009
Asien Bauhilfe

Noch beten und lernen diese Kinder unter freiem Himmel.

Die Diözese Miao im Nordosten Indiens ist eine noch junge, aber sehr dynamische Diözese. In dem Bundesstaat Arunachal Pradesh, in dem die Diözese liegt, leben 26 verschiedene Volksstämme. Von knapp einer halben Million Einwohnern sind bislang 100.000 katholisch – in den drei Jahren seit der Errichtung der Diözese sind 30.000 Gläubige hinzugekommen. Die Mehrheit in dieser Region hängt jedoch verschiedenen Kulten an. Sie verehren beispielsweise den Gott der Sonne und des Mondes, der Dounyi-polo genannt wird. Andere sind Buddhisten. Vor allem die Priester von der 1904 im südindischen Kerala gegründeten Kongregation der "Vincentians" haben bereits vieles auf die Beine gestellt: Besinnungstage, Evangelisierungsprogramme, Volksmissionen, Ausbildung von Katechisten, ein fruchtbares Apostolat und eine Seelsorge, die weit und breit geschätzt wird. Oft vertrauen sich sogar Nichtgläubige ihrem fürbittenden Gebet an. Auch der Dienst an den Ärmsten der Armen gehört zu ihrer Berufung: den Straßenkindern, den Waisen, den Obdachlosen, den Gefangenen und den Alten. Zudem bieten sie Alphabetisierungskurse für Erwachsene, Programme gegen Alkohol- und Drogensucht sowie zur AIDS-Prävention an, sorgen für juristischen Beistand für die Armen und setzen sich gegen Kinderarbeit, vor allem in den Fabriken, ein. Zudem leisten sie vor allem in den unterentwickelten Dörfern, wo die Menschen extrem arm sind und es keine medizinische Versorgung, keine sanitären Einrichtungen und keinen Strom gibt und kaum jemand lesen und schreiben kann, wertvolle Entwicklungshilfe. Die Patres möchten nun in der Pfarrei Tissa, die auch 9 katholischen und zahlreichen nichtchristlichen Dörfern besteht, eine Multifunktionshalle bauen, um der Bevölkerung geistlich und karitativ besser zur Seite stehen zu können. Ohne einen Ort, wo die Menschen zusammenkommen können, ist es schwerer, die vielen Aktivitäten anzubieten. Wir haben 15.000 Euro versprochen.
Spendennummer: 317-01-19

Mosambik: Es droht eine Hungersnot

Die Angriffe im Norden Mosambiks haben bereits mehr als 500 Tote und Tausende von Vertriebenen verursacht, so Bischof Luiz Fernando Lisboa von Pemba in einem Exklusivinterview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Die Welle der Gewalt, die seit Oktober 2017 den Norden Mosambiks erschüttert, wird offensichtlich nicht so bald enden. 

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KIRCHE IN NOT trauert um ermordeten Priesteramtskandidaten Michael Nnadi aus Nigeria

Mit großer Trauer und Bestürzung  hat KIRCHE IN NOT die Nachricht über die Ermordung des jungen Priesteramtskandidaten Michael Nnadi erhalten.  Zusammen mit drei weiteren Studenten war der 18-Jährige am 8. Januar 2020 aus dem Priesterseminar „Good Shepherd“ (Guter Hirte) in der nordnigerianischen Stadt Kaduna von Unbekannten entführt worden....

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