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Umbauarbeiten im Priesterseminar in Santiago de Cuba

Oktober 2009
Amerika Bauhilfe

Der Zustand des Seminars ist erbärmlich.

Die Stadt Santiago de Cuba wird in manchen Reiseführern als das „Herz“ Kubas bezeichnet. Im Gegensatz zur eher kosmopolitisch geprägten Hauptstadt La Habana gilt es als „karibischer“. Hier leben viele Schwarze – die Nachfahren afrikanischer Sklaven -, und Musik und Tanz liegen in der Luft. Aber Santiago de Cuba ist auch in religiöser Hinsicht eine wichtige Stadt, denn nur 18 Kilometer von ihr entfernt liegt das Nationalheiligtum der Barmherzigen Muttergottes von El Cobre, der Patronin Kubas. Trotz des kommunistischen Regimes, das das Leben der kubanischen Kirche seit Jahrzehnten erschwert, ist die Jungfrau von El Cobre in den Herzen der Kubaner tief verankert. Papst Johannes Paul II. krönte das Gnadenbild 1998 während seiner Reise nach Kuba.
Ein berühmter Bischof von Santiago war Mitte des 19. Jahrhunderts der heilige Antonius Maria Claret, der den Claretinerorden gegründet hat. Von ihm stammt die schöne Andacht „Eine Viertelstunde vor dem Allerheiligsten“, in der sich Jesus Christus wie ein Freund mit der Seele unterhält und auch die kleinsten, alltäglichsten Sorgen und Freuden erfahren möchte, so wie es ein lieber, vertrauter Freund will. Die Christen in Kuba mussten Jesus oft ihr Leid klagen: „Herr, sie haben unsere Gotteshäuser zu Turnhallen umfunktioniert, sie haben unsere Prozessionen zu deiner Ehre und der Ehre deiner heiligen Mutter verboten, sie nehmen uns die Kinder und Jugendlichen...“ Denn seit Generationen wird die Jugend vom kommunistischen Regime indoktriniert. Die elementarsten christlichen Werte werden dabei ignoriert. Seitdem die Kirche wieder etwas mehr Freiheit genießt, tut sie alles, was sie kann, um aus den Ruinen aufzustehen und die Gläubigen spüren zu lassen, dass Gott da ist.
So wurde in Santiago, der zweitgrößten Stadt Kubas, vor einiger Zeit das Priesterseminar wiedereröffnet– das zweite des Landes neben dem in La Habana. Denn Kuba braucht Priester. Aber an dem Gebäude gibt es noch so viel zu tun, so vieles muss renoviert und umgebaut werden, damit das Seminar normal funktionieren kann. Wir haben noch einmal 5.000 Euro versprochen, damit die Arbeiten abgeschlossen werden können. Wenn Sie mithelfen, kann der heutige Nachfolger des heiligen Bischofs Claret dem Herrn hoffentlich in seinem Gebet bald erzählen, dass es mit seinem Seminar aufwärts geht und immer mehr eifrige junge Männer darauf warten, in Seinem Weinberg zu arbeiten. Denn die Ernte in Kuba ist groß.
Spendennummer: 216-02-19

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