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Bau einer Kirche in einem Dorf in der Diözese Phat Diem

November 2009
Asien Bauhilfe

Ein zur Kapelle umfunktionierter Raum.

In diesem Jahr haben sechs vietnamesische Bischöfe unsere internationale „Kirche in Not“-Zentrale besucht. Sie erklärten uns dabei noch einmal, wie wichtig Kirchen und Kapellen für die Gläubigen in Vietnam sind. Denn die Gotteshäuser sind das Herz der Gemeinde. Ohne sie gibt es nicht nur keine Gottesdienste und Andachten, sondern auch keine Katechese, keine sozialen Aktivitäten, keine Seelsorge. Das ganze Leben der Gemeinde spielt sich rund um das Kirchengebäude ab. Alle sechs Bischöfe haben uns gesagt, wie traurig sie darüber sind, dass nicht jedes Dorf in Vietnam eine eigene Kapelle haben kann. Dabei wächst die Kirche dort immer mehr. Schon 6 Millionen Katholiken leben in dem kommunistisch regierten Land. Sie haben es nicht immer leicht, aber ihr Glaube ist stark.
Die Gläubigen, die in einem armen Dorf in der Diözese Phat Diem im Norden Vietnams leben, haben noch keine Kirche. Seit zwanzig Jahren treffen sie sich in einem Privathaus, in dem sie einen Raum liebevoll so hergerichtet haben, dass er einer Kapelle gleicht. Der Raum ist aber viel zu klein für die vielen Menschen. Immerhin gab es bereits im Jahr 1932, als die Pfarrei gegründet wurde, 520 Katholiken in dem Dorf! Außer zur Heiligen Messe und zu verschiedenen Andachten wollen sich die Gläubigen auch zu Katechese und verschiedenen anderen Aktivitäten versammeln.
Vor allem ist es wichtig, dass die Jugend die Gelegenheit hat, an Gottesdiensten und Katechesen teilzunehmen, damit sie im christlichen Glauben verwurzelt ist und ihr Leben auf einem starken christlichen Fundament aufbauen kann. Die Gesellschaft verändert sich nämlich auch in Vietnam sehr schnell, und die junge Generation ist von diesem Wandel am stärksten betroffen. In der traditionellen Welt der Dörfer sind viele Entwicklungen noch nicht angekommen, aber mittlerweile wandern viele junge Leute aus den ländlichen Gebieten in die Städte ab, um dort Arbeit zu suchen. In den Städten sind sie plötzlich mit einer Welt konfrontiert, auf die sich nicht vorbereitet sind, und so verlieren manche von ihnen ihre Wurzeln und ihr inneres Gleichgewicht. Um dem vorzubeugen, müssen gute Grundlagen gelegt werden.
Die Menschen in dem Dorf, von dem wir berichten, sind aber sehr arm und können selbst mit vereinten Kräften und unter größten Opfern nicht genug Geld aufbringen, um ein eigenes Gotteshaus zu bauen. Sie leben mehr schlecht als recht von den kargen Erträgen ihrer Felder, und oft wird die Ernte auch noch durch Naturkatastrophen vernichtet. Dann können die Leute ihre eigene Familie kaum ernähren.
Wir haben den Gläubigen 10.000 Euro versprochen, damit ihre Gemeinde bald ein „Herz“ hat, wie es die Bischöfe aus Vietnam während ihres Besuches bei uns nannten: Ein eigenes Gotteshaus!
Spendennummer: 334-01-19

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