Jetzt spenden!

Bau von 19 Zellen im Benediktinerinnenkloster von der Geburt des Herrn in Arapiraca

November 2009
Amerika Bauhilfe

Fröhliche junge Schwestern aus dem Kloster von der Geburt des Herrn in Arapiraca.

Im Jahr 2005 kamen vier Benediktinerinnen nach Arapiraca im Osten Brasiliens. Viele Engel in menschlicher Gestalt, die lange darum gebetet hatten, einen kontemplativen Orden in ihrer Nachbarschaft aufnehmen zu können, hatten dafür gesorgt, dass die Schwestern 7 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt ein eigenes Grundstück bekamen. Eine schöne Kapelle gab es dort bereits vorher. Sie musste lediglich ein wenig erweitert werden, um Platz für den Nonnenchor zu schaffen.
Was jedoch noch fehlte, war ein Klostergebäude. Zunächst wurde ein Gästehaus gebaut, in dem auch die Schwestern provisorisch unterkamen. Bald klopften jedoch junge Frauen an die Pforte des Klosters und wollten sich den Benediktinerinnen anschließen. Inzwischen hat sich die Gemeinschaft auf fünf Schwestern mit ewigen Gelübden, zwei mit zeitlichen Gelübden, zwei Novizinnen und eine Klausuroblatin vergrößert. Weitere junge Mädchen spüren in sich den Wunsch, in den Orden einzutreten. Das „Kloster der Geburt des Herrn“ muss sich also vergrößern, um die jungen Berufungen aufnehmen zu können, aber auch, damit die Schwestern ein reguläres Klosterleben führen können. Zudem wird das Gästehaus immer mehr für den Zweck benötigt, für den es eigentlich bestimmt gewesen ist, nämlich für Gäste. Im 53. Kapitel der Regel des heiligen Benedikt von Nursia, dem „Vater“ des Benediktinerordens, heißt es: „Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus: denn er wird sagen: ‚Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen’ (Mt 25,35)“. Und an Gästen fehlt es dem Kloster nicht, denn Menschen, die sich mit den Schwestern verbunden fühlen, gibt es nicht nur in der unmittelbaren Umgebung, sondern Freunde des Klosters kommen sogar von weit her, zum Beispiel aus Fortaleza, Recife, Rio de Janeiro und anderen Städten. So sehr wird das Kloster von der Geburt des Herrn geschätzt.
Die Schwestern möchten gern einen Trakt mit 19 Zellen bauen, da zu erwarten ist, dass sich ihre Gemeinschaft immer mehr vergrößern wird.
Nun zählt der Bundesstaat Alagoas, in dem die Diözese Penedo liegt, zu der Arapiraca gehört, aber zu den ärmsten Regionen Brasiliens. Die Schwestern bestreiten zwar ihren Lebensunterhalt durch ihrer Hände Arbeit, indem sie unter anderem Rosenkränze und Likör herstellen, Schneiderarbeiten anfertigen und Heiligenbilder malen, aber damit kommen sie gerade so eben über die Runden. Auch nur davon zu träumen, dass sie damit den Bau finanzieren können, wäre eine Illusion. Aber die Ordensfrauen lassen sich nicht entmutigen, legt ihnen doch ihr Ordensgründer Benedikt ans Herz, niemals an der Barmherzigkeit Gottes zu verzweifeln. So haben sie sich vertrauensvoll an uns gewandt. Wir sind davon überzeugt, dass es noch viele „Engel in Menschengestalt“ gibt, die den Benediktinerinnen von Arapiraca helfen wollen, und haben ihnen 30.700 Euro versprochen.
Spendennummer: 212-06-19

Libanesische Bischöfe über die Auswanderung von Christen besorgt

Parallel zu den anhaltenden PROTESTEN GEGEN DIE REGIERUNG verschärft sich im Libanon die Wirtschaftskrise. Die Banken haben Beschränkungen für den Zahlungsverkehr durchgesetzt, die Währung wurde abgewertet, und viele Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Verzweiflung über ihre finanzielle Lage hat mindestens drei Libanesen in den Selbstmord getrieben.

» weiterlesen

Bethlehem-Mission: Eine Familie für Menschen, die selbst keine haben

In der Stadt São Paulo leben mehr als 25.000 Menschen auf der Straße. Sie sind die „Straßenbrüder“ – so nennen sie die Missionare der Bethlehem-Mission, die 2005 von Pater Gianpietro Carraro und Schwester Cacilda da Silva Leste gegründet wurde. Das Charisma der Gemeinschaft besteht darin, das zu leben, was am Heiligabend geschah: „Inmitten der...

» weiterlesen